Der
Wunsch nach einer naturnahen Blumenwiese
und die Bewahrung der biologischen Vielfalt
auf einer Grasfläche sorgten schließlich für mein Verlangen,
mir im Sommer 1994 eine größere Wiese zu pachten.
Nach meinen Vorstellungen von einem naturnahen,
funktionierendem Ökosystem sollte sich eine farbenreiche
Lebensgemeinschaft aus Tieren,
Pflanzen und Insekten ohne viel Fremdeinwirkung
nach ökologischen Art eigenen Eigenschaften entwickeln können.
Um
meine Ideen auch in der Praxis ausprobieren zu können benötigte
ich ein
passendes Fleckchen ungenützter Wiese in meiner nahen Umgebung.
Mit diesem, für einige anders Gesinnte „Hirngespinst“
wollte ich mir im Sommer 1994 von meiner Tante Anni Berreiter
eine Wiese pachten um zu sehen,
ob bzw. wie sich Wildkräuter, Gräser,
Blumen und Insekten auf ungedüngten Wiesen
in einen belebenden Bestand entwickeln können
und ich meine Einstellung zur Natur auch in die Tat umsetzten kann.
Da meine Tanten gerade alle zusammen am Eiselhof Kaffee getrunken haben
konnte ich ihnen von meinen neuen Plänen gleich voller Begeisterung
erzählen.
Es dauerte nicht lange, dann wussten sie schon eine schöne Wiese,
die für mich geeignet wäre.
Nämlich die brachliegende Wiese der Kastner Berti.
Ich sollte sie mal fragen ob ich auf dem ehemaligen
„Maurer Sacherl“ experimentieren darf.
Meine
ganz liebe, fleißige und besondere Frau Anita
wuchs am Bodensee in einem kleinstbäuerlichen Sacherl,
in dem es Rinder, Schweine, Hasen, Hennen, Gickerl und Truthähne
gab auf,
da viel es mir leicht, sie zu begeistern.
Meine Familie von der Idee zu überzeugen war dann nicht ganz so einfach,
aber das konnte meinen Entschluss nicht aufweichen.
Ich ging begeistert von meiner neuen Idee am Nachmittag ans Telefon
und schon um neun Uhr abends hatte mich dann die Berti wieder angerufen,
ihr Mann Karl hätte nichts dagegen und ich kann ihre Wiese bewirtschaften
so wie ich es mir vorstelle.
Dass es das idyllischste und ruhigste Grundstück von Kirchheim war
wurde uns allen erst später nach einigen schweißtreibenden
Aufräumungsarbeiten bewusst.
Dass
eine Wiese ohne Kühe nicht´s gscheite´s ist
hat mir dann der Strasser Alois gesagt.
Mein Vorhaben sprach sich ja sehr schnell rum und Alois meinte:
“I woas a scho a trogade Angus Kuha für di, is a gar net so
daia.“
Auf
dem Heimweg vom Strasser Lois traf ich dann Toni,
einen umgeschulten Metzgermeister zu dem ich sagte:
„Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht“
und dass er noch bevor er in Rente geht von mir ein Kalb schlachten dürfte!
Er hat damals sehr kräftig gelacht,
aber dann nach cirka 2,5 Jahren das erste Kalbsfleisch ohne Agrochemie
und Austauschfutter aus meiner eigenen Aufzucht in die Kühlung gehängt.
Anschließend wurde es gemeinsam verarbeitet
und portionsgerecht an Bekannte in der Umgebung verteilt.
Mit
großer Begeisterung fuhr ich im Herbst 1994
mit meinem Papa und Markus, die ich mit meiner „Spinnerei“
auch schon angesteckt hatte nach Burgkirchen,
um uns die Anguskuh anzuschauen, leider wurde die Kuh
die uns der Alois empfohlen hatte am Tag vorher verkauft.
Wer zu spät handelt den bestraft das Leben.
Jetzt
begann für uns die fieberhafte Suche im Landwirtschaftlichen
Wochenblatt nach den geeigneten Rindern.
Aus einer Reportage in der GEO
„Galloway ein Rindvieh macht Karriere“
wurde ich auf die Galloways aufmerksam
und das spannende Abenteuer „Rinderhalter“
im Einklang mit der Natur bahnte sich an.
Mit theoretischen recht blauäugigem Wissen über Kühe im
Kopf
machten wir uns an den Kauf unserer ersten Galloways.
Nach einigen sehr aufschlussreichen Sonntagsausflügen
zu den verschiedensten Gallowayzüchtern
haben wir dann in Flex-Öd in Niederbayern
und in Trostberg den Stier Timmy und die Kälber Susi und Nicki gekauft.
Der Mittwoch und der Freitag waren von Mondbuch auch die optimalen Tage,
um Rinder an eine neue Umgebung zu bringen, ja ja an alles wurde gedacht.
Die
Ponys die mein Papa schon seit vielen Jahren als sein „Steckenpferd“
hält,
beobachteten am Koppelrand, was da zotteliges aus dem Viehanhänger
schaute.
Beim
ersten Ausladen der Tiere war natürlich die ganze Familie dabei
und die ersten Worte von meinen Schwestern Beate und Barbara waren:
„Mei san de liab“, nur meine Mama hielt sich zurück.
Mama ist auf dem Eiselhof geboren und aufgewachsen,
deshalb wusste sie aus der Jugend welche körperliche Arbeit
mit den Kühen auf uns zukommen wird.
Heute
ist Mama beim Heuen immer die Erste, die den Wetterbericht verfolgt
und nervös wird, wenn sich eine Schönwetterfront nähert.
Wenn´s dann mit dem Wetter mal doch nicht ganz so funktioniert,
dann gilt halt der Leitsatz, den ich auf einem Radlader gelesen habe:
„Lieber
eine gute Gras-Silage, als ein verregnetes Heu“
Meine
Schwagern Bibei und Ralfi schimpften öfter, dass wir mit Gabel,
Sense und Rechen in meiner Alternativlandwirtschaft arbeiten, wie vor
50 Jahren.
Wir bewirtschaften halt viele kleine ungenutzte Flächen,
da sind große Maschinen fehl am Platz und wegen der hohen Bodenverdichtung
von mir auch nicht unbedingt gewollt.
Es kam aber auch schon vor, das uns mein Cousin Jürgen Schuster
mit den allermodernsten High Tech Gerätschaften ausgeholfen hat,
da fallen dann die Heubündel mit hohem Tempo im Sekundentakt aus
der Presse.
In der Landwirtschaft lernt mal schnell, das man flexibel und schnell
und ohne Sturheit reagieren muss, denn zu schnell kommt oft ein Regenguss.
Ich
versuche dann öfter, es meinen Helfern begreiflich zu machen,
dass der wunderbare Duft des unberegneten Heues
sie für ihre Strapazen entschädigen würde.
Sicher bin ich mir nicht ob ich damit Erfolg habe,
aber das Bier und eine deftige Brotzeit schmeckt allen nach erledigter
Arbeit
immer besonders gut.
Mit
Unterstützung von meiner Tante Anna konnte ich mir einen Reform-Track
kaufen,
mit dem ich selbständig Mähen und zusammenrechen kann,
damit ich nicht nur Herrenbauer spiele,
wie manche ein bisschen spöttisch meinten,
wenn ich mit dem Rolli neben der Wiese meinen „Knechten“
bei ihrer nur scheinbar leichten Arbeit zuschaue
und selbst nur die Verantwortung trage.
Die
Galloways sind extrem widerstandsfähig, robust,
leicht kalbig und ganzjährig im Freien zu halten.
Sie verfügen über eine hervorragende,
gesundheitliche Kondition und benötigen keine bzw. kaum Medikamente.
Sie sind ideale Mutterkühe mit Kalb bei Fuß wie es in der Fachsprache
heißt.
Die Kälber leben von der Milch der Mutterkuh
die ausschließlich für sie bestimmt ist.
Sie sind in der Regel friedfertig,
neugierig und haben sich ihre ausgeprägten Instinkte seit Urzeiten
erhalten
und die Neugeborenen fressen schon wenige Tage nach der Geburt
auf der Weide mit.
An die raue Freiheit der naturnahen Haltung sind die Kälber
bestens angepasst.
Galloways sind genetisch hornlose Rinder,
die sich für die Mutterkuhhaltung auch in unserer Region hervorragend
eignen.
Zudem sind Galloways ausgezeichnete Futterverwerter,
auch bei kargem Nährstoffangebot.
Naturschutzgebiete, Magerwiesen und extensive Nutzflächen
sind die idealen Weiden der Galloway,
ihr schonendes Weideverhalten fördert eine große Artenvielfalt
in Flora und Fauna.
Das Galloway Rind stammt aus Südwestschottland und gilt als eine
der ältesten
Fleischrinderrassen auf den Britischen Inseln.
Auch in ihrer Heimat wachsen die Rinder im Freien auf
extensiven,
mageren Weiden auf.
Im Sommer fressen sie Gras und Kräuter, im Winter Heu, Stroh und
Gras-Silage.
Die Mineralversorgung wird durch Salzlecksteine
und Mineralien in Leckschüsseln ergänzt.
Als
Lockmittel bekommen sie von mir immer Zuckerrübenschnitzel
oder Äpfel auf die sie ganz gierig sind.
Am Anfang bekamen die Tiere ein einziges Mal Warzen,
der Grund dafür war ein Mangel an Magnesium.
In dem kurzen, frischen Gras,
dass die Kühe bei mir auf der gerade gemähten Weide zu fressen
bekamen,
konnte sich noch kein Magnesium bilden,
habe ich in einem Fachkunde Buch gelesen,
dafür muss das Gras erst etwas älter und ausgewachsen,
eine strukturierte Rohfaser sein,
so der Fachausdruck.
Das
Wiederkauverhalten und die Konsistenz der Kuhfladen
sind eine wertvolle Hilfe und geben Aufschluss auf die Ernährung
der Tiere.
Durch die Zufütterung von Heu und Magnesium verschwanden die Warzen
dann auch nach einigen Wochen von selbst wieder.
Als
Unterstand und Stallung bauten wir den alten Hühnerstall ein bisschen
um.
Der diente uns dann 10 Jahre als Stall und Heustadel. Bäume und Sträucher
sind die natürliche Alternative zum modernen Happy-Cow „Kuhputzmaschine“.
Hollunderstauden werden auch gerne als Schattenspender genutzt.
Unsere
erste Geburt die Herz und Seele berührte,
war an einem herrlichen Spätsommerabend,
es wurde schon dunkel, als sich der Geburtsvorgang
bei unserer lieblings Kuh Susi andeutete.
Mit dem Fernglas und einer Kanne Tee
wurde die interessante Geburt von der halben Familie beobachtet,
in dieser Zeit gab es nichts schöneres.
Die Theorie über den Geburtsvorgang
und die Praxis stimmten exakt überein
und das vitale Kälbchen war nach wenigen Minuten ohne Hilfe auf den
Beinen
und saugte bei der Mutter die wichtige Bistmilch,
in der viele Vitamine enthalten sind, genüsslich ein,
neben bei wurde das Kalb von der Mutter Susi
mit der rauen Zunge stimulierend massiert und trockengeleckt.
Wir fühlten ein kleines Wunder war geboren,
es war ein Gefühl das sich nie verbrauchen würde,
so oft ich es auch später noch erleben kann.
Die Erkenntnis, dass die Natur die intelligentesten Lösungen parat
hat
wurden mir auch in der Praxis bestätigt.
Meine
Nichte Michaela taufte den kleinen Stier dann Tornado,
weil er am nächsten Tag schon wie ein Wirbelsturm
auf der Weide hin und her brauste.
Die
Geburt eines Kalbes ist immer wieder eine Überraschung
und ich bin schon einige Wochen vorher nervös,
denn nicht immer lassen sich die Kühe beim Aufsprung „Natursprung“
und bei der Geburt zuschauen.
Doch wenn mein Papa am Morgen zu
mir kommt und sagt,
dass wir ein neues Kalb bekommen haben und es gesund ist,
dann ist das immer ein Moment,
an dem uns unser Frühstück besonders gut schmeckt.
Auf dem Weg zur Ranch kann ich dann den Nachbarn
schon voller Begeisterung sagen,
dass wir wieder Nachwuchs bekommen haben.
Doch was Papa immer wieder vergisst, ist zu schauen,
ob es männlich oder weiblich ist.
Innerhalb von drei Tagen müssen dann die Ohrmarkennummern
der Mutter
und die der Neugeborenen Kälber im Bestandsregister der Tierdatenbank
LKV
“Landeskuratorium der Erzeugerringe
für tierische Veredelung in Bayern e.V.“ eingetragen werden,
dass geschieht alles mit dem PC übers Internet.
Zusätzlich werden die Kühe vom Tierarzt routinemäßig
einmal im Jahr
durch eine Blutentnahme überwacht.
Es ist immer wieder schön
zu sehen, wie die Kälber
an der Seite der Mutter heranwachsen,
am Euter saugen und sich langsam entwickeln.
Ein Kalb mussten wir einmal mit der Flasche aufziehen,
dass war auch eine sehr lehrreiche Erfahrung für uns alle.
Morgens um 5°° Uhr vor der Arbeit die Trockenmilch
mit der richtigen Temperatur anrühren
und aus dem Schnullereimer zu füttern war schon eine Herausforderung
für Papa und mich als Hobbytierhalter.
Zu diesem Kalb gab es dann natürlich eine ganz besondere Beziehung,
weil es schon angelaufen kam,
wenn es nur den Eimer sah und sich auch von den Kindern
ohne Angst streicheln und putzen lies, so wie ein kleiner Pudel.
Dennoch, wenn der Mensch Fleisch essen will, müssen
Tiere sterben
und das geht bei mir nicht immer ohne Tränen,
aber die Tiere haben bei uns wenigstens ein schönes,
artgemäßes, tierisches Leben.
Nach einem kurzem Transportweg und einer möglichst stressfreien Schlachtung
wird das Fleisch jetzt immer in Tittmoning von Metzgermeister Krutzke
Herbert
mit seinen Söhnen Sebastian und Christian fachmännisch zerteilt
und nach einer ca. 14-tägigen Reifezeit in Tittmoning verkauft.
Die Filets sind vorwiegend für meinen Chef Bernd Rosenberger reserviert,
in der Gourmetszene weiß man ein gesundes Lebensmittel
und den delikaten Fleischgeschmack der Galloways schon lange zu schätzen.
Wenn
man sich für dieses hochwertige Fleisch entscheidet,
entscheidet man sich für seine Gesundheit und für eine artgemäße
Rinderhaltung.
Da keine Futterzusätze wie tierische Eiweiße,
Wachstumshormone oder dergleichen verwendet werden,
wachsen die Rinder gesund und langsam heran.
Dadurch ist das Fleisch von höchster Qualität.
Es ist saftig, feinfaserig, zart, ausgereift und von besonderem Aroma.
Es gibt für mich kein eindeutigeres Prüfsiegel,
als die Kühe täglich auf einer bunten Weide grasen zu sehn.
In
der Zwischenzeit verstehe ich auch die gegenwärtigen
neuzeitlichen Bauern etwas besser,
denn ohne „moderne“ Maschinen geht selbst beim kleinsten Betrieb
nichts mehr.
Die augenblickliche Politik in der Landwirtschaft,
sowie sie derzeit „weltweit“ praktiziert wird halte ich jedoch
für einen Dauerskandal
und auf keinen Fall nachhaltig (zukunftsfähig).
Neue Lösungen und kostengerechte Preise sind dringend nötig.
Im
Sommer 2004 musste ich nach 10 Jahren
leider das erste Mal ans traurige Aufhören denken,
denn das „Maurer Sacherl“ wurde verkauft.
Auch bei mir waren dann neue Lösungen gefragt
und wurden auch bald gefunden.
Mit der hilfe meines Onkels Franz Lausch
wurde eine neue Stallung zur Unterbringung des Futters und anderer Gerätschaften
geplant und fachmänisch umgehend in die Tat umgesetzt.
Die
liebenswerten,
neuen Nachbarn haben uns noch den Winter über die Zeit gegeben,
um unseren neuen Stall ganz in der Nähe zu planen und zu bauen.
Von meinem Cousin Karl-Heinz konnte ich eine nahegelegene Wiese Pachten,
so können wir jetzt doch wieder weiter werkel´n.
In Übereinkunft mit Johannes und Rita Huber konnte
zusammen mit
dem Einverständnis des Stadtoberhauptes Dietmar Cremer
ein schöner Heustadel gebaut werden,
der sich wunderschön in das Landschaftsbild einfügt.
Ruhe, Gelassenheit und eine wohltuende Harmonie
strömen von dem neuen Platz aus.
Nicht nur die Tiere fühlen sich in der ökologischen
Nische sehr wohl,
es ist nun auch ein erholsamer Ruhepol und eine Insel für seltengewordene
Insekten.
Sogar meine Neffen Tobi und Dominik sagen, dass der neue Heustadel
und das drum herum schon ziemlich Cool geworden ist.
Die meisten Insekten,
die für die Bestäubung von Pflanzen von Bedeutung sind,
sind von nun an meine pelzige Gesellen.
Typische Beispiele dafür sind
wohl die Bienen, Wildbienen und Hummeln eingeschlossen.
Deshalb gibt es jetzt ein weiteres hoch interessantes Hobby,
nämlich unser eigenes Bienenvolk.
Wie werden Anita und Ich Hobby-Imker?
Können wir das gemeinsam?
Was brauchen wir für den Anfang?
All
diese Fragen vielen Fragen beantwortet mir mein Onkel Maier Jakob.
Bienen sind schon sein leben Lang das großes Steckenpferd.
Er freut sich immer über neue sogenannte "Jung Imker"
und jammert nicht über die mehr Arbeit die damit auf ihn zukommt.
Mein erstes Bienenvolk steht hinter einem kleinen, recht
idyllisch
angelegten Regenwasser Biotop.
Die Veränderungen in der Landwirtschaft wirken sich direkt auf die
Nahrungsquellen der Bienen aus.
Die Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Bienen ist
eine neue Erfahrung und Herausforderung für alle Imker.
Wir wollen ja noch lange mit Freude auf unsere Bienenstöcke schauen.
Poetisches
Wer
bereit ist, die Dinge auf sich wirken zu lassen,
der hat am Teich eine optimale Möglichkeit,
tiefe Einsichten über das Leben zu erfahren.
Obwohl der Teich gemachte Natur ist, sind die Prozesse, die hier ablaufen,
ähnliche wie in der ungestörten Natur.
Am Teich oder im Trockenbiotop hat man den Vorteil,
dass jederzeit die Möglichkeit ist, hinzuschauen.
Die Nähe zu den Dingen, Insekten, Wildkräutern bietet die Gelegenheit,
jede kleine Veränderung zu registrieren und mitzuerleben.
Der
Stein, der sich mit Flechten und Moosen überzieht, das Holz,
das langsam vermodert und die schönsten Pilze hervorwachsen lässt,
das Blatt, das im Herbst stirbt und am Boden wieder zu fruchtbarer Erde
wird,
wer nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit seinem Gefühl erspürt,
wie das Leben die Erscheinungen durchfließt,
dem erschließen sich geheimnisvolle Weisheiten der Natur bzw. unseres
Schöpfers.
Nun möchte ich noch Danke sagen bei den Landwirten,
allen voraus Manfred Gschirr und Karl sowie Karlheinz Berreiter,
die mir mit ihren Maschinen,
und mit landwirtschaftlichen Rat und Tat immer wieder helfen.
Ohne meiner fleißigen Frau Anita und unserer ganzen Familie,
besonders den wichtigsten Personen meine Mama Hannerl und mein Papa Cyrill,
meinem Bruder Thomas und den Schwestern mit ihren Männern Ralfi und
Bibei
und Kinder Dominik, Tobias, Markus und Michaela und meiner Tante Anna,
die den Traktor vorfinanzierte,
wäre mir und Anita das alles natürlich nicht möglich.
Nicht nur die Kinder lernen hierbei
das es wichtig ist einander vorbehaltlos zu helfen.
Sich um Heu und die Tiere zu kümmern begrenzt das Belieben zur Zerstreuung
durch die glitzernde digitalen Medienwelt der mittlerweile auch Landeier
im aller kleinsten Kaff gerne erligen.
Ich wünsche mir, dass uns unser fleißigen
„Sekundanten“ Freunde
weiterhin unterstützen und dass es ihnen selbst auch weiterhin Freude
macht,
sich in der ökologischen Hobby Landwirtschaft zu betätigen.
In
den letzten Wochen haben sich meine Nachbarinnen Monika und Christa
am 5. Mai
2011 als hervorragende Brunnenborerrinnen
bewiesen.
Als weitere unentberliche Helfer aus verschiedenen Handwerksbereichen
mit teils großen Maschienen halfen uns,
da Wimmei, Wimmer
Franz, da Schuster Georg
Wiesenberger Herbert, Sinzinger Peter so wia da Fiedler Sepp,
gaben uns wichtige Ratschläge und selbst entwickelte Pionier Werkzeuge.
Ganz besonders aktiv war natürlich Ralfi und mein Papa.
Letzterer
bringt mich von meinen Teils romantischen Ideen
durch seine praxisnahen Erfahrungen und Worten wie, ("Du spinnst
doch")
wieder auf einen realistischeren Weg bringt, bis optimale Lösungen
gefunden wurden
und wir alle zufrieden sind.
Bis am Ende sogar die Mama nach schaut wie es geworden
ist.
Weitere gesamt gesellschaftliche,
aufschlussreiche Informationen gibt´s
auf meiner Homepage www.oekoimpuls.de.
"Glück
im Stall und a sonst überall"
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