Der
konsequente Weg...Ökologischer
Landbau ... Artgerechte
Tierhaltung...
...Traditionelle Landwirtschaft...!!!
Man
hört und liest es immer wieder:
Kuhabgase in Form von Lachgas und Methan die durch "Rülpsen"
in die Atmosphäre abgegeben werden,
haben einen signifikanten Einfluss auf den Klimawandel weltweit.
Gedüngte
(Überdüngte...!!!) Felder und rülpsende Kühe sind
in Deutschland
für elf Prozent des Treibhasgas Ausstoßes verantwortlich,
wie eine aktuelle Studie des WWF aufzeigt.
Aus diesem Grund schlägt der WWF eine Abgassteuer auf Kuh Emissionen,
die jedoch zugleich die Lebensmittel verteuern würden.
Kohlekraftwerk
- Betreiber und Fahrer von Sport, Geländewagen
sind schon länger als Klima sünder gebranntmarkt.
Zu dieser Gruppe dürfen sich nun auch die Landwirte
in "Deutschland"? zählen,
da sie beträchtlich zum Ausstoß von Klimagasen beitragen.
Die Landwirtschaft in Deutschland soll ca. 11 Prozent
der deutschen Treibhausgase verursachen.
Hier ist wohl die Industrialisierte Landwirtschaft gemeint,
ansonsten verkommt die Diskussion zur Lachgasnummer...!!!
Studie 2007 WWF...
Die
Mutterkuhhaltung mit Fleischrinderrassen ist im Weltmaßstab
die am weitesten
verbreitete Form der Rinderhaltung.
Sie dient ausschließlich der Fleischerzeugung,
wobei die an der Mutterkuh säugenden Kälber aufgezogen werden.
Mutterkuh
und Ammenkuhhaltung sind ausgedehnte,
auf großen Flächen umfassend in die Breite gehende (extensive),
naturnahe mit verhältnismäßig geringem Aufwand betriebene
Haltungsformen der Fleischerzeugung, auf Dauergrünland.
Eine
reine Fleischrinderhaltung ist daher vor allem in solchen Gebieten
und Ländern verbreitet wo u.a.
ausreichend
Grasland - bzw. Weideflächen verfügbar sind
und die Mutterkuhhaltung
nicht als möglicher Konkurrent der Milchviehhaltung auftritt.
Das
nur aufgrund von Gras oder gar Busch und Baumblättern
lebensfähige Vieh liefert Nahrung in Form von Fleisch,
Milch, Käse und Butter.
Die
Lederwaren und Schuhindustrie ist in hohem Maße vom Kuhleder
abhängig, und Wolle ist weiterhin eine der wichtigsten
Textilfasern der Welt.
Die
hochspezialisierte Viehzucht verwendet von 500 Rinderrassen
allenfalls 20 der heute noch existierenden Arten!
Somit geht schleichend Stück für Stück an Artenvielfalt
verloren.
Noch
1950 waren in Bayern von 100 Erwerbstätigen 30
in der Landwirtschaft beschäftigt.
Der Agrarstatisik zufolge sind es nunmehr 3-4 (pro100) aller
Erwerbstätigen, welche direkt in der Landwirtschaft arbeiten.
Allerdings
rechnet man 12% aller Arbeitsplätze in Deutschland
der Landwirtschaft zu,
wenn man die vor- und nachgelagerten Bereiche mit berücksichtigt.
"Mehr als die Hälfte des Weltbedarfs an Getreide wird von kleinen
Familienhöfen erzeugt"
Wenn
die Weltbevölkerung in den nächsten Jahrzehnten
um weitere drei Milliarden Menschen wächst,
kommt es auf diese Kleinbetriebe an.
Wir müssen skeptisch bleiben, wenn Großkonzerne erklären,
dass Gentechnik die Ernteerträge in die Höhe treibt und die
Hungrigen ernährt.
Rund
60 Milliarden Euro und damit fast die Hälfte des EU Haushalts
fließen jährlich in die Landwirtschaft.
Doch die Verteilung der Gelder ist höchst ungerecht.
Ein Drittel der Subventionen geht an 1,5 Prozent der Betriebe.
"Wachse
oder weiche...???"
So heißt oftmals das Credo
der bisherigen Agrarpolitik.
Für viele kleinere und mittlere Betriebe bedeutete dies das Aus.
Stattdessen entstehen mehr und mehr Agrarfabriken,
die immer wieder für Lebensmittelskandale sorgen.
Die
Bauern weltweit müssen lernen,
wie sie verstärkt biologische Anbaumethoden nutzen
und ihren Boden fruchtbar halten können.
Sie brauchen eine bessere Infrastruktur, damit ihre Ernte nicht verdirbt,
sondern den Markt erreicht.
Und sie brauchen auf diesem Mark faire Bedingungen.
"Die Stabilität der Weltgemeinschaft hängt davon ab"
Galloway,
das Robustrind, ist für mich als
Hobby - Tierhalter geeignet,
aktiven Natur - und Artenschutz zu betreiben!
Die
BSE- Problematik zeigt die verheerenden Auswirkungen
einer unnatürlichen Fütterung
und Haltung des Rindes.
Mitursache
für BSE ist sicherlich die Verfütterung von Tiermehl
und Milchaustauschfutter an dem Pflanzenfresser Rind.
Ein nur Pflanzenfressendes Rind
hat für tierisches Eiweiß keinerlei Verdauungshilfen.
Ein Rind würde nie ein totes
Schaf oder Rind anbeißen.
Der natürliche Instinkt verhindert dies.
Wird der Geschmackssinn aber getäuscht,
indem man Rinder zu Tierkörpermehl verarbeitet
und in kleinen Mengen dem Futter beimischt,
wir unter Überlistung des Instinkts das Gehirn getäuscht.
Dies
muss irgedwann dazu führen,
dass die Irritationen (der ausgeübte Reiz) nicht mehr kompensierbar
(auszugleichen) sind und das Rind verrückt wird.
Das
verfüttern von Tiermehl an Rinder und Schafe gehört
weltweit verboten!
Seit Januar 2001 wurde die Verfütterung EU weit verboten.
Wahrscheinlich ist zwar BSE schon
immer bzw. schon länger
sporadisch beim Rind aufgetreten, durch unglückliche
Umstände konnte sich die Seuche plötzlich schneller ausbreiten.
Dem Anschein nach hat
die Krankheit BSE viele Wurzeln
und es treffen verschieden Faktoren zusammen,
woraus sich dann die Krankheit entwickelt.
Bei genauer Durchsicht wird klar,
dass es sich bei BSE um eine zwangsläufige Entwicklung handelt.
"Eine Aufforderung
an die Vernunft"
Bei
der extensiven Bewirtschaftung versucht der Landwirt
mit möglichst wenig Kosten und
Arbeitskraft die natürlichen Gegebenheiten zu nutzen.
Ein
klassisch extensives (ausgedehntes) Nutzungsmodell ist die Viehweide.
Da die Erträge bei extensiver Bewirtschaftung gering sind,
müssen größere Flächen bewirtschaftet werden.
Pflanzen
und Blumen sind die Grundlage unserer Ernährung.
Des
schönste Blümer`l auf der Welt für meinen
steht´s hilfsbereiten Onkel Franz Lausch gute Laune Sänger
:-))
Die
grünen Pflanzen können mit Hilfe der Sonnenenergie aus
Salzen, Wasser und Kohlendioxid Kohlenhydrate (z. B. Zucker )
aufbauen, die die Lebensgrundlage für alle anderen Lebewesen,
einschließlich uns Menschen, liefern.
Im
Gegensatz zu Schweinen,
Hühnern und Menschen, deren Ernährung zur
Hauptsache aus Getreide und anderen nährstoffreichen Lebensmitteln
besteht,
können Wiederkäuer sogenanntes Raufutter verdauen und in Formen
verwandeln, die uns Menschen nutzen.
Die
Verdauung beim Wiederkäuer
!
Die
Rolle der Wiederkäuer ergibt sich aus ihrer einzigartigen Fähigkeit,
Zellulose, die am reichlichsten vorhandene organische
Substanz der Welt, zu verdauen.
Das
Futter wird flüchtig durchgekaut, mit Speichel schlüpfrig
gemacht
und über die Speiseröhre abgeschluckt.
Hieran
schließt das Magensystem an:
Es besteht aus drei Vormägen ( Pansen, Netz-
und Blättermagen )
und dem eigentlichen Drüsenmagen, dem Labmagen.
Mechanische
Verdauung !
Vor
dem Pansen liegt der kugelförmige muskulöse Netzmagen.
Durch
das rhythmische Zusammenziehen der Wandmuskulatur wird das Futter
zwischen beiden Mägen hin - und hergeschleudert und dabei gemischt.
Das
Wiederkäuen dient der Zerkleinerung.
Dabei werden Futterbissen durch die Speiseröhre in die
Mundhöhle zurückbefördert, gründlich gekaut, eingespeichelt
und abgeschluckt.
An
die mechanische Verdauung schließt sich dann der chemische
Aufschluß der Nährstoffe im Pansen an.
Leistungs
oder Wachstumsförderer!
Die
hochwirksamen Leistungsförderer ( Antibiotika ) sorgen dafür,
daß die Tiere Krankheiten besser überstehen;
zugleich beschleunigen sie die Fleischbildung.
Durch
den übermäßigen Gebrauch an Antibiotika in der
Fischzucht, Hähnchen sowie Putenmast,
Schweine und Rindermast
lernen die Keime schnell,
sich anzupassen - sie werden resistent.
Außerdem
tauschen sie den genetischen Bauplan
der neuen Abwehrtricks untereinander aus.
Wer
nun Fleisch von Masttieren, Lachsfarmen
oder Hähnchen aus der Kühltruhe verzehrt,
ißt auch ihre Antibiotika-resistenten Keime.
Allein
in Deutschland betrug der Umsatz für Futterzusatzstoffe 1996
481 Millionen Mark,
32 Millionen Mark davon gingen auf das Konto von Antibiotika,
in den Statistiken beschönigend "Leistungsförderer" genannt.
In
Schweden sind Antibiotika in der Tierzucht seit 1986 verboten,
in Finnland seit 1991, wann folgen wir in Deutschland ( EU ) weltweit?
Antibiotika,
die zur Therapie beim Menschen wichtig sind,
gehören für die Tiermast verboten.
Der Einsatz aller anderen Antibiotika
muss durch bessere Haltungsbedingungen minimiert werden
zum Beispiel durch mehr Platz pro Tier und weniger Tiere pro Stall.
Auch
wir Menschen müssen mit unseren Medikamenten sparsamer umgehen,
die Auswirkungen können uns noch unangenehm überraschen.
Was
heißt grundsätzlich artgerechte Tierhaltung
?
Tiere
sind unsere Mitgeschöpfe die über hochentwickelte Sinnen,
zahlreichen körperliche und sozialen Bedürfnisse verfügen.
Schlechte
Haltungsbedingungen fügen den Tieren oft unnötige Krankheiten
und
Leiden zu.
Deshalb achten vernünftige Bäuerinnen und Bauern auf die Bedürfnisse
der Tiere und achten auf eine artgerechte
Haltung.
Der Mensch ist das einzige Lebewesen,
das im Stande ist,
in seinem Bewusstsein das Leid nachzuempfinden,
das dem anderen angetan wird.
Im
Biolandbau leben die Tiere in kleineren Beständen,
haben mehr Platz im Stall und können sich das ganze Jahr über
regelmäßig im Freien bewegen.
Gefüttert werden die Tiere mit biologischem Futter.
Vorbeugende Antibiotika und
leistungsfördernde Medikamente sind im Biolandbau generell
verboten
und werden den Tieren nicht verfüttert.
Eine artgerechte bzw. artgemäße
Haltung,
die den Tieren ausreichende Bewegungsfreiheit gewährt
und sie mit biologischem Futter aus gesunden Weiden versorgt,
ermöglicht den Tieren ein gesundes und störungsfreies
Leben.
Um ein verwildern der Tiere zu
verhindern sollten sie in
regelmäßigen
abständen für einige Stunden an dafür geeignete
Stahlfutterraufen, Selbstfanggitter oder ähnliches festgehalten werden.
Auch
eine eventuelle Behandlung durch den Tierarzt wird so
erleichter, da die Tiere das ruhige stehen besser gewöhnt sind.
Das Rind ist eine Tierart, die
Kälter mehr mag als Hitze.
Aufgrund eines Gefäß systems in den Klauen,
das wie eine Wärmepumpe funktioniert, friert das Rind nicht in den
Füßen.
Zudem sorgen im 200 Liter großen Vormagensystem millionenfach
vorhandene Kleinstlebewesenfür Wärmeproduktion.
Die
Rinder müßen Windgeschützte Bereiche aufsuchen können,
um bei nassem windigem Wetter nicht auszukühlen.
Witterungsschutz kann duchaus einfach sein.
Bäume, Hecken, große Strohballen oder einfache offene Schutzhütten.
Die Winterweide muß ausreichend feste und trockene
Flächen am Fütterungs und Liegebereich bieten.
Insgesamt kann die Ganzjährige
Weidehaltung als sehr naturnahe
Tiergerechte Haltung bezeichnet werden.
Visionen
& Handeln
Das größte Vergnügen
im Leben ist,
etwas zu tun,
was man nach
Ansicht der Leute
nicht schaffen kann.
Mahatma
Ghandi
"Ein Volk wird danach
beurteilt, wie es seine
Tiere behandelt."
Agenda
21
In
immer mehr Städten in
Deutschland
und weltweit finden so
genannte
"Agenda 21 Prozesse"
statt.
Die Agenda 21 ist ein
Ergebnis der
UN-Konferenz
für Umwelt
und Entwicklung,
die 1992 in Rio de Janeiro
stattfand.
Sie legt das globale
Handlungsprogramm
für das 21. Jahrhundert
fest und fordert eine
gleichmäßige
Berücksichtigung
von ökologischen,
ökonomischen und
sozialen Aspekte.
Alle Kommunen weltweit
werden aufgefordert,
in einem Dialog mit allen
betroffenen Akteuren
eine lokale Agenda 21
aufzustellen und langfristig
umzusetzen.
Agrarsubventionen
Die
Europäische Union
und die Vereinigten Staaten
müssen endlich begreifen,
dass sie mit ihren internen
Agrarsubventionen
die Bauern Afrikas
und anderer
Entwicklungsländern zum
Elend verurteilen.
BSE
Rinderwahnsinn
Bovine
Spongiform
Encephalopathy
(BSE),
zu deutsch:
schwammartige
Hirnkrankheit
des Rindes ist eine
Erkrankung bei Rindern
mit Veränderungen des
Gehirns.
Die mutmaßliche
menschliche Form von
BSE ist die neue Variante
der Creutzfeldt-Jakob-
Krankheit,
ihr Verlauf endet immer
mit dem Tod. (vCJK).
Die Verlaufsform von vCJK
ist der von BSE
sehr ähnlich.
Einer neuen Theorie nach
sollen menschliche
Leichenteile aus Indien
an britische Kühe
verfüttert worden sein.
Wurde BSE vom
Menschen auf das Rind
übertragen?
Pestizide
320 Pestizide müssen
2003 vom Markt
genommen werden,
entscheidet die
EU-Kommision.
Die Hersteller wollen
keinen Nachweis
vorlegen dass ihre
Produkte weder
umwelt- noch
gesundheitsschädlich sind.
Charles,
Prinz von Wales
"Nachhaltigkeit
bedeutet,
dass wir bestimmte Grenzen
akzeptieren müssen"
Mahatma
Gandhi
"Die
Größe und den
moralischen Fortschritt
einer Nation kann man
daran messen,
wie sie die Tiere
behandelt."
ca.
400. BSE-Fälle
in Deutschland bestätigt.
Die
Bundesforschungsanstalt
für Viruserkrankungen
der Tiere hat
in Bayern ca. 107
BSE-Fälle bestätigt
September 2003
Alle Schlachttiere über
24 Monate
werden auf BSE getestet,
Bei allen Schlachttieren
werden BSE
Risikomaterialien wie Gehirn
und Rückenmark entfernt.
Zwei drittel aller BSE-Fälle
werden außerhalb
der Schlachthöfe
bei in Folge von Krankheit
verendeten
bzw. getöteten Tieren,
festgestellt.
Seit 2006 denkt man
wieder an eine Lockerung
dieses Gesetzes.
Die Fälle treten nur
noch ganz vereinzelt auf. 2007 gab es in Bayern
keinen gemeldeten
BSE Fall mehr.
Rudolf
Steiner
Bereits 1923 sagte
Rudolf Steiner,
der Begründer der
biologisch - dynamischen
Wirtschaftsweise,
den Rinderwahnsinn
voraus:
Bei Aufnahme tierischer
Futtermittel würden
durch die Bildung von
schädlichen
Stoffen Ablagerungen im
Gehirn entstehen,
wodurch die Tiere
verrückt werden würden.
Kurzbeschreibung
Das
Bovine Herpesvirus
1(BHV-1)
ist besser bekannt
als IBR- oder IPV-Virus
und Verursacher der
entsprechenden
Krankheitsbilder
(Infektiöse Bovine Rhinotracheitis
und Infektiöse Vulvovaginitis).