Der
einfachste Teil für einen Energiemix
ist die Technik.
Der
schwierigste Teil ist der Wandel in unseren Köpfen...!!!
Solarturmkraftwerke,
Parabollrinnenkraftwerke, Fresnelkollektorenkraftwerk.
Dish-Sirling-Anlage sind nur einige Varianten der Solarthermischen Kraftwerke
in unserer Zukunft.
"Je näher an Gott,
(Hochplateaus) desto besser die Sonnenstrahlung"
Diese Anlagen eignen sich besonders gut zur netzfernen
und dezentralen Energieversorgung.
Es gibt auch die Möglichkeit,
anstatt eines Absorbers einen Dish-Stirling-Motor anzuschließen,
welcher Sonnenenergie direkt in mechanische Energie umwandelt.
„Die Distanz zwischen Politik
und Wirtschaft,
die notwendig ist, ist verloren gegangen.
Man sieht die Grenze nicht mehr. Ich beobachte zunehmend,
daß viele die Zukunft aufgegeben haben.
Hermann
Scheer
Zitat: November 1999
Mit
dem ständigen Kostenvergleich im Wettbewerb,
machen wir uns zukunftsunfähig.
Wenn es um den richtig angelegten Strukturwandel geht,
geht es nicht um Pessimismus.
Es geht nicht um die alte Kontroverse Markt- oder Planwirtschaft.
Die Frage ist, darf Marktwirtschaft so weit gehen,
daß sie Naturgesetze verdrängt.
Ich
denke da nur an die Energiewirtschaft.
Alle Umweltgesetze sind auf Druck der Öffentlichkeit entstanden
ohne Zutun des BDI.
Der Bundesverband deutscher Industrie
versagt sich der Zukunft und ist ein Technik-Pessimist.
Immer wenn es um Ökologie geht, stellt sich der BDI quer."
Die
Rückgewinnung der politischen Handlungsfähigkeit,
die Wiederherstellung des Vorrangs (Primat) der Politik
über die Wirtschaft und die gesamte Finazwelt
ist daher die zentralen Zukunftsaufgaben.
Sonnenstrom
für Europa aus Afrika...!!!
Die überwiegend deutsche
Desertec-Initiative
bekommt Konkurrenz aus Frankreich.
Ein französisches Industrie-Konsortium
wolle ebenfalls eine Wüstensolarstrom-Initiative gründen,
schreibt das "Handelsblatt" im Mai 2010 mit Verweis auf Industriekreise.
Ihr Name:
Transgreen.
Ziel der Initiative sei es, ein Netz unter dem Meer zu bauen,
mit dem Solarstrom aus Nordafrika nach Europa gebracht werden kann.
Erst ein Energiemix aller erneuerbaren
Energien Sonne,
Wind, Wasserkraft und Biomasse -
wird in der Lage sein, die Nachteile der Wetter,
Tages- und Jahreszeitabhängigkeit auszugleichen.
"Wenn die
Sonne nicht scheint, weht häufig der Wind,
und die Biomasse als speicherbarer Energieträger
füllt die Angebotslücken."
Durch
eine gezielte Förderung erneuerbarer Energien
könnte mittel- und langfristig
die Wettbewerbsfähigkeit mit konventionellen Energieträgern
ermöglicht und
die Position der deutschen Industrie und des Anlagebaus
auf dem Weltmarkt gestärkt werden.
Windkraft,
Biogas und Solarthermie (Nutzung von Sonnenwärme)
Geothermie, nachwachsende Brennstoffe wie Holz,
Schilfgras und Pflanzenöl,
sowie Techniken zum effizienten Umgang mit Energie
wie Wärme-Kraft-Kopplung und Nutzung von Abwärme,
Wärmedämmung an Gebäuden, Heizungen mit größtmöglichem
Wirkungsgrad,
Techniken zur Speicherung von Sonnenenergie
(Wasserstofftechnik, Siliziumtechnik, Wärmespeicher u.a.),
intelligente Vernetzung der verschiedenen Energieformen mit dem Ziel,
die jeweils verfügbare Energiequelle optimal zu nutzen, z.B.
Solarenergie bei Sonneneinstrahlung,
Windenergie bei entsprechendem Wind und Biomasse,
falls keines von beidem zur Verfügung steht.
Wenn
Energie ihren wirklichen Preis kostet,
wird das zu sparsamerem Energieverbrauch
anregen und gleichzeitig auch Forschung
und Entwicklung auf diesem Gebiet beflügeln.
Durch die starke Nachfrage nach den neuen Technologien
entstehen Tausende von Arbeitsplätzen.
Schon heute arbeiten in der deutschen Windkraftindustrie
mehr als doppelt so viele Menschen wie in der Atomkraftwerks-Branche.
Im
Weltraum,
auf hoher See oder auf stürmischen Berggipfeln sind Solarmodule
zur direkten Erzeugung von elektrischer Energie
aus Sonnenlicht schon längst
eine feste Größe.
Aber auch überall dort,
wo nicht die allerhärtesten Umweltbedienungen herrschen
und eine Netzversorgung mit Strom möglich ist,
werden Solarmodule verstärkt zur ergänzenden Energieversorgung
eingesetzt.
Solarkollektoren
sind auf dem Vormarsch.
In zunehmendem Maße finden sie Eingang
in die Überlegungen von Architekten, Planern
und Bauherren.
Die
parallele Einführung von solarthermischen und photovoltaischen
Technologien,
von Windkraft und Biomasse,
von Wasserkraft und solarem Wasserstoff und die Organisierung
ihrer
wechselseitigen Unterstützung und eines Angebotsausgleichs macht
das möglich.
Reduzierung
militärischer Kosten gibt die nötigen Mittel frei
!
Dieser
Gesichtspunkt gilt für die großen westlichen Energieverbrauchsländer.
Ihr Interesse an einer Sicherung des Zugangs zu den billigen Ölquellen
aus dem Nahen
und Mittleren Osten ist der Hauptgrund
für die über 60 Milliarden Dollar,
die alleine die USA für ihren militärischen Aufgaben
in dieser Region bereitstellen.
Der
Golfkonflikt und - krieg 1990/91 hat alleine etwa 60-70 Mrd.
US-Dollar gekostet,
die in keiner Ölrechnung stehen.
Nach
dem Golfkrieg bat "Uncel Sam " seine Partner kräftig zur Kasse.
Amerika ließ sich die cirka 60 Milliarden Dollar teuere "Operation
Wüstensturm"
zu 88 Prozent von den Alliierten bezahlen.
Deutschland wurde mit 16 Milliarden Mark zur Kasse gebeten.
Mit 26.92 Dollar pro Kopf war es für die USA der billigste
Krieg in ihrer Geschichte.
Diese
Summe würde wahrscheinlich ausreichen, um die Grundlage für
eine
Unabhängigkeit von fossilen Ölimporten durch Pflanzentreibstoffe
zu schaffen.
Auch die weitere Stabilisierung feudaler Staatsstrukturen in Ölförderländern
-
als Gegenleistung für großzügige Energielieferungen
zu günstigen Preisen -
und die daraus resultierenden Spannungen gehören auf die Kostenrechnung
des
herrschenden Energiesystems,
ebenso wie die auf den Energiemangel in
Entwicklungsländern
zurückgehenden sozialen Katastrophen und die dadurch
erzeugten Flüchtlingsströme.
Angesichts
der kümmerlichen Mittel für die staatliche Sonnenenergieforschung
sind die
überdimensionalen und nahezu ausschließlich
aus öffentlichen Mitteln finanzierten Militär-
oder Weltraumtechnologieprojekte nicht mehr zu tolerieren -
auch wenn sie aus
Forschungshaushalten finanziert werden.
Dem
ließe sich durch die eindeutige und massive Prioritätenänderung
( Vorzugsrecht )
zugunsten der Sonnenenergien abhelfen.
Mitte 1997 ging bei
Lichtenau der größte europäische Windpark
in Betrieb. Die geplanten 57 Anlagen ( 500 - 1500 kW )
können jährlich 70 Mio. kWh Strom erzeugen.
Knapp
40 Länder weltweit setzten (Juli 2000) auf die Windenergie.
Beinahe jeder dritte Rotor dreht sich in Deutschland.
Offshore Windparks werden
den Strommarkt revolutionieren,
Sauber, leise und ganz weit draußen auf hoher See.
Der Inlandsmarkt für Windanlagen hat sich 1999
auf vier Milliarden Mark verdoppelt.
Sonnenenergie kann mit Solarzellen
durch chemische Prozesse
( Photovoltaik )
in Strom umgewandelt werden zur Einsparung von Heizenergie,
und mit Hilfe von
Sonnen- Kollektoren zur Wärmegewinnung
( meist zur Wasseraufbereitung )
genutzt werden.
Sonnenenergie
ist Teil der erneuerbaren Energien,
die im Gegensatz zu fossilen Energieträgern während des
betriebs
keine Schadstoffbelastungen für die Umwelt hervorrufen.
Um
Sonnenenergie zu nutzen,
muss man nicht immer den Umweg über Sonnenkollektoren
und Heizkörper beschreiten.
Es gibt einen direkten Weg:
Die transparente Wärmedämmung.
Bei vielen Architekten und Planungsbüros
hat sich diese Idee schon durchgesetzt.
Ein interessanter Markt für die transparente Wärmedämmung
ist
sicher der Bereich
der Büro- und Verwaltungsbauten mit großflächigen Glasfassaden,
da hier der " doppelte Vorteil "
der Wärme- und Tageslichtnutzung besonders gut zum
Tragen kommt.
Strom
aus der Propangasflasche !
Statt lauter stinkender Dieselgeneratoren sollen bald
propangasbetriebene Brennstoffzellen
Energie für netzferne Verbraucher liefern - beispielsweise in
Schrebergärten,
Campingplätze oder auf Almhütten.
Brennstoffzellen
arbeiten mit Wasserstoff, der aber nur aufwendig
zu speichern ist.
In der Brennstoffzelle erzeugt das Gas umweltfreundlichen Strom.
Wellenenergie!
Für
Großbritannien wurde ein Potential von 120 000 Megawatt an der
Westküste errechnet, mehr als der gegenwärtige britische
Stromverbrauch.
Kosten von 9 Cent pro KWh werden an der bestehenden Anlage vor
Kvaerner - Burg im Norden Norwegens ermittelt.
Viele
bereits laufenden Anlagen haben jeweils eine Kapazität von unter
50 KW.
Umweltbeeinträchtigungen erwachsen aus diesen Anlagen nicht.
Das
Potential ist bisher weitgehend unterschätzt worden.
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