Menschen die nur arbeiten, finden keine Zeit zum Träumen.
Nur wer träumt gelangt zur Weisheit.
Zurück zur Einfachheit und Muße "Sanssouci" (ohne
Sorge)...!!!
Steig aus dem Hamsterrad, weniger ist mehr,
schalte einen Gang zurück (Downshifting),
besser und ruhiger Leben.
Der Schlüssel zur Einfachheit liegt in uns
selbst.
Es ist sehr leicht nicht´s
mehr tun zu wollen,
doch es fällt um so schwerer wirklich nichts zu tun
Ernst Bloch Philosoph.
In der Gestaltung unseres Umfeld´s,
unseres Alltag´s.
Jahrtausende lebten Ackerbauern überall auf der Welt im Rhytmus
der Tages und Jahreszeiten, Saat und Ernte, dann wieder Muße.
Anpassung, Entspannung ein romantisches Sehnsuchtsbild?,
auch dieses Leben der Jäger und Sammler war hart.
Weniger
Geld, dafür mehr an Lebenqualität, tausche Konsum,
mit mehr Seelenfrieden.
Fest steht, dass die Geschwindigkeit und Hektik
unseres modernen Lebensstils
immer mehr Menschen krank macht.
„Was bedeutet schon Geld,
wenn man "Genug" davon hat :-))?
Ein Mensch ist erfolgreich,
wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut,
was ihm gefällt.” (Bob
Dylan)
Dennoch
sollte nicht alle Menschen
durch zuviel an Flexibilität in unseren Lebensabläufen
ihre Sonntage selber bestimmen.
Wie
viel Tempo, ohne Rhythmus verträgt der Mensch
in einer Welt der E-Mails, der iPhones und der BlackBarrys,
des permanenten elektronischen Bombardements...?
Pädagogen beklagen, das Kinder zuwenig im freien
Spielen,
die elektronischen Geräte machen zuviel Spass.
Die neuen Kommunikationstechniken verändern unseren Lebensrythmus.
Faulheit
und Muße; Sehnsucht nach einer anderen Zeit!
"Qualität und Vorzüge
der Langsamkeit für sich entdecken"
„Von
Zeitwohlstand haben die Menschen früher geträumt;
mit Zeitnot wachsen sie jetzt auf.“
Einfach auch mal nur so gemütlich
rummhängen...!!!
Muße, die heilige Stille der passivität.
Zeit,
die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.
"Was
ist Zeit"?
Denn
Kindern beim fröhlichen Spielen vergeht sie viel zu schnell,
und bis zu den Ferien dauert sie viel zu lange,
die Ferien selbst sind dann wieder viel zu kurz!
Wenn mich jemand nach der Zeit
fragt, weiß ich sie;
will ich sie einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht.“
Aurelius Augustinus (354-430):
Die
Zeit ist schwer zu begreifen,
und sie gibt uns immer wieder Rätsel auf.
Gegen
den Beschleunigungswahn der heutigen Zeit
sollten wir ein Zeichen setzen
und uns neue Impulse für einen angemessenen Umgang
mit Zeit geben.
Gesellschaftsforscher
prognostizieren,
dass Zeitwohlstand in Zukunft ebenso wichtig sein wird
wie materieller Wohlstand.
Nicht die Euromillionäre sind dann die erstrebenswerten Vorbilder,
sondern die Menschen, die - wenigstens teilweise -
über ihre Zeit verfügen können.
Hast du Zeit, dann kein Geld und
umgekehrt.
Durch eine vernüftige Zeiteinteilung läßt sich natürlich
Zeit einsparen,
analog dazu vielleicht auch beim Geld.
Es ist wie so oft auch hier eine Waage.
Auf welche Seite die Waage ausschlägt liegt bei dir.
Meine
Lieblingsbibelstelle...!!!
"Sehet die Vögel unter
dem Himmel an", heißt es in der Bergpredigt.
"Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln nicht in Scheunen;
und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.
Darum sorgt euch nicht für morgen.
Es ist genug, dass ein jeder Tag seine eigene Plage hat."
So kann man versuchen zu leben. Tag für Tag...!!!
Warum
eigentlich? sind Hunde immer glücklich
oder sind sie doch nicht immer glücklich...!!!
Die einen hasten von Termin zu
Termin, sind ständig nervös,
völlig überdreht, und gereizt
die anderen können mit sich nichts anfangen:
Nie waren die Extreme von Zeitnot und Langeweile
größer als in unserer beschleunigten Gesellschaft.
Es
muss immer mehr getan, produziert werden,
man muss wachsen; Stillstand ist Rückschritt.
Also treiben wir uns selbst in immer mehr Tun und vergessen unser Sein.
Wir leben in unermesslichem Überfluss, nicht alle, aber viele.
Ein Überfluss an Waren, Informationen, kulturellen Angeboten,
Reisemöglichkeiten usw. umgibt uns ständig.
Es begleitet viele das Gefühl, ständig etwas zu versäumen.
Die Zeit hat uns voll im Griff,
wir leben im Diktat der Eile.
Wir fügen uns der Highspeed-Generation ohne Besinnung,
obwohl unser Körper oft einen ganz anderen Rhythmus vorgibt.
In jeder Körperzelle tickt eine eigene Uhr und jede hat ihren eigenen
Takt.
Sie werden alle auf einen 24 Stunden Rhythmus koordiniert. Der Wechsel von Tag und Nacht gibt letztlich den Takt
an
also Licht und Dunkelheit.
Die
Wahrnehmung der Zeitdauer hängt davon ab, was in der Zeit passiert.
Ein ereignisreicher Zeitraum erscheint kurz, „vergeht wie im Flug“.
Hingegen dauern ereignisarme Zeiträume scheinbar quälend lange.
Von dieser Beobachtung leiten sich auch die Begriffe
Kurzweilig und Langeweile ab.
Immer
mehr Menschen fühlen sich ausgebrannt,
leiden an Angst und Depression, sind süchtig nach Spiel,
"Spassgesellschaft" Konsum, Arbeit oder nach Drogen aller Art.
"Wir leben in einer Zeit der
extremen Verdummung,
weil die chaotische Informationsflut
die Ressourcen unseres Gehirns überfordert.
Das Wissen bzw. die Informationsmenge
der Menschheit verdoppelt sich alle vier Jahre.
Mehr
Informationen aber weniger Wissen, weniger Lebensglück
und weniger Lebensfreude sind Zeichen unserer Zeit.
Besonders
in den sogenannten hoch entwickelten Ländern
macht sich dadurch auch soziale Kälte breit.
Unter
Zeitwohlstand wird verstanden,
dass Menschen Zeit haben und in
der Lage sind über diese ohne
Konflikte zuverfügen z.B
Jahreszeiten und Wetter spielen bei der Zeiteinteilung wieder eine wichtige
Rolle,
ein persönlicher Rhythmus im Einklang mit der Natur wird für
sich entdeckt.
Die
Einkäufe werden in der eigenen Stadt oder Gemeine in aller Ruhe
zu Fuß gelassen und ohne Eile erledigt.
Die
Einführung eines Mittagsschlafes gilt nicht mehr als Faulheit.
VIP,s können es sich leisten ihr Mobiltelefon mal für Stunden
auszuschalten und damit einen wesentlichen Verursacher
ihrer Zeitnot auszuschalten.
Sich
auch mal Zeit zu nehmen um für andere und für sich in
aller Stille zu Beten oder zu Träumen;
bzw. aktueller, zeitgeistlicher ausgedrückt zu Meditieren.
Eben
auch mal "fünfe gerade sein zu lassen"
und einfach Leben.
Eine
anschauliche interessante Geschichte!
Ein
Professor füllte
vor
seiner Philosophie-Klasse
ein großes Behältnis mit Golfbällen,
fragte dann die Studenten, ob der Topf ihrer Meinung nach voll sei.
Sie bejahten es.
Der Professor schüttete zu den Golfbällen Kieselsteine,
die in die Leerräume rollten;
danach füllte er den Topf mit Sand auf,
der in den verbleibenden Freiraum rieselte.
Jedesmal
fragte er die Studenten, ob der Topf voll sei,
und jedesmal bejahten sie es.
Als Letztes kippte er zwei Dosen Bier hinein.
Die Studenten lachten.
Der Topf, erklärte der Professor dann,
repräsentiert ihr Leben.
Die Golfbälle
würden dabei die wichtigsten Dinge darin verkörpern:
Familie, Kinder, Gesundheit, Freunde.
Die
Kieselsteine symbolisierten Dinge wie Arbeit, Haus, Auto.
Der Sand sei alles andere: die Kleinigkeiten.
"Wenn
man den Topf zuerst mit Sand füllen würde",
so der Professor "bliebe darin kein Platz mehr für die Golfbälle
oder Kieselsteine."
Das gleiche gelte für das Leben.
"Was
aber representiert dann das Bier?"
wollte ein Student wissen.
Der Professor:
"Egal wie schwer es im Leben
auch sein mag,
für ein oder zwei Glas Bier sollte immer noch Zeit bleiben."
Zeit zu haben für Kinder,
für andere Menschen für sich selbst,
Zeit zum lesen und Entspannen, Zeit zum lernen alles das gehört dazu.
In den Kindern das zu sehen was sie ausser einer vorherrschenden
Statistischen größe wirklich sind,
nämlich ein Reichtum an Freude und Lebenssinn.
Auf
die
Sorgen,
Probleme und Ängste der Kinder schon in ihrer Puppertät gelassener
reagieren.
"Dauerstress mit den blöden Eltern, Liebeskummer,
die ersten sexuellen Erfahrungen,
Schul- bzw. Ausbildungsprobleme, teure Klamotten,
höhere Taschengeldforderungen, Rauchen, Musik, hohe Telefonrechnungen..." Auch wenn es im Kinderzimmer aussieht wie nach einem
Orkan,
ruhig bleiben.
Windstille der Seele.
„Ich weiss nicht, was ich machen soll, mir ist
langweilig“
Dieser Satz trifft bei Eltern einen empfindlichen Nerv. Sie erwarten von ihren Kindern sinnvoll genutzte Zeit
und kreatives Spiel.
Langeweile, mit sich und der Zeit nichts anfangen zu können,
ist verpönt, ein un-angenehmes Gefühl von Leerlauf,
Stillstand, Nichtstun und Missmut: vergeudete Zeit!
Oft
wissen gerade überanimierte Heranwachsende mit ihrer freien Zeit
nicht´s anzufangen. Deshalb sollten Eltern darauf verzichten,
ihre kleinen Kinder gleich beim ersten Anflug von Langeweile zu Unterhalten,
nur wer Langeweile ertragen kann entwickelt Ideen,
überdruss und Unlust sind in der Kindheit wichtige Gefühle.
Die
Halbwüchsigen müssen selbst herausfinden,
wieviel Chaos sie vertragen,
was sie von den Eltern an Ordnung und System übernehmen wollen und
was nicht. Dieser Entwicklungsprozess kann dauern.
Die Konsequenz heißt: Tür schließen, Verantwortung abgeben,
einfach draußen bleiben. Take it easy.
Der
teilweise verzicht auf Konsumgüter sowie die verminderte Nutzung
elektronischer Medien wird als Gewinn
und die damit gewonnene Zeit als neue Freiheit ansehen.
Erfahrungen und schöne erfüllende Erlebnisse in Arbeit, Sport,
Urlaub,
Hobbys oder Beziehungen mit anderen Menschen
verleihen wir selbst bei negativ Erlebten eine höhere Bedeutung
als den materiellen Konsumverbrauch.
Mann wird auch öfter mal "Nein" sagen können. Niemand mehr wird solche Menschen für Träumer,
Clowns halten.
Spaß ist ein oberflächlich-vergängliches
Gefühl, Freude jedoch eine Grundhaltung
mit Tiefendimension.
Wenn das Leben auf Freude programmiert ist können Niederlagen,
Leid und Traurigkeit einen nicht Dauerhaft niederliegen. Echte Freude und Gelassenheit als tragende Lebenseinstellung
ist das Ergebnis von Sinn, zufriedenheit, innerem Frieden und Ruhe.
Die totale Überforderung vieler Kinder in Deutschland
durch zu große Auswahl an Spielsachen
beginnt schon im Vorschulalter.
Es
gibt noch viel zu tun im Kampf um die Zeitdiebe,
in Michael Endes Roman sowie den Film "Momo"
sind es die "grauen Herren" die anderer Leute die Zeit stehlen.
Im
wirklichen Leben gibt es noch viel zu tun gegen die Zeitdiebe,
es braucht noch viele Momos und einen Meister Hora,
dem Hüter der Zeit, sowie eine weise Schildköte Kassiopeia die
uns
den langsamen, ruhigen, harmonischen Weg durchs Leben zeigt.
Jeder Gegenstand in unseremHaushalt
will verwaltet werden:
gereiningt, gewartet, gepflegt, aufgeräumt, aktualisiert ect.
Brauchen wir sie wirklich die vielzahl an Gläsern, Vasen, Schüsseln,
Zeitschriften, Dekoartikel usw.?
Was sammeln
wir, und vor allem warum?
Je weniger Dinge uns umgeben die wir nicht wirklich brauchen,
desto mehr Raum äußerlich wie auch innerlich haben wir.
Welche Gegenstände verbinden
wir mit unserer Vergangenheit?
Wecken diese Gegenstände ausschließlich positiver Erinnerungen?
Wir sollten uns nur mit Dingen umgeben, die Freude und Liebe
in uns hervorrufen,
um mehr davon in unser Leben zu ziehen.
Lucia mit nur einer Puppe und neugierigem Blick...!!!
„Für
einen einzigen Augenblick Zeit, der mir gehört,
gäbe ich all meine Reichtümer.”
(Das Zitat stammt von Elisabeth I (1533-1603), Königin von England.)
Im
Alltag einer Mutter mit Kind, bzw. mehreren Kindern
(neudeutsch, "Familienfrau")
dürfte dieses Zitat wohl auch sehr zutrefflich sein.
Hinter
der neuen Sehnsucht nach Zeitwohlstand
verbirgt sich der alte Traum vom guten Leben
jenseits von Onlineshopping, Telebanking und Last-Minute-Reisen.
Insbesondere Familie und Kindererziehung
setzen dem persönlichen Freizeithunger enge Grenzen.
Deshalb
unterscheiden vor allem Frauen deutlich zwischen
Familienfreizeit und „persönlicher Freizeit“,
die sie für sich ganz allein haben wollen
und nicht nur mit Partner und Kindern teilen müssen, sollen, dürfen.
"Eltern
sollten den goldenen Mittelweg finden,
da sein, wenn sie gebraucht werden ...phu... phu...."
Rennen und Rasen
Wie
sie alle rennen und rasen,
Als ob es ihr Leben gilt,
Durch den Wald der Häuser und Straßen
Wie von Hunden gehetztes Wild.
Noch
schneller, noch schneller, noch schneller
Dem eigenen Schall hinterher
Sie könnten's nicht ertragen,
Wenn der andre noch schneller wär.
Nicht
so eilig, nur nicht so eilig,
Wenn du dir Zeit läßt, hast du vom Leben mehr.
Langsam, langsam, nur immer schön langsam,
Bei zuviel Vollgas, da ist der Tank bald leer.
Nicht
so hastig, nein nur nicht so hastig,
Denn daß man Zeit spart, das ist ein Selbstbetrug.
Sachte, sachte, nur immer schön sachte,
das bißchen Leben, das vergeht noch schnell genug.
So
a schöner Tag... wei`l i Zeit für Gute Laune hab...!!!
Wer mit der Zeit
mithalten will,
muss sich Beeilen.
Gelassenheit
Gib mir Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann;
gib mir den Mut,
Dinge zu ändern,
die ich zu ändern vermag,
und gib mir die Weisheit,
das eine vom andern
zu unterscheiden.
Friedrich
Oetinger
In
der Ruhe liegt die Kraft
Fehler,
die wir einsehen,
können nicht mehr
ins Auge gehen.
Übung
zur Gelassenheit
Nie
was man will,
sondern immer was wird!
Andre Heller