Noch ist die Feldlerche unser häufigster
Feldvogel.
Doch ihr Lebensraum, die artenreiche
Kulturlandschaft mit einem Mosaik verschieden
genutzter Wiesen und Felder mit eingestreuten
Reinen und Brachen, weicht immer mehr großflächigen
und intensiv landwirtschaftlich genutzten " Agrarsteppen ".
Vielfach wachsen die Landwirtschaftskulturen zu rasch
und zu dicht heran, und auf den intensiv genutzten
früh gemähten Wiesen haben Feldlerchenbruten
kaum eine Überlebenschance.
Durch übermäßigen Einsatz von Düngemitteln
und Pestiziden schrumpft die Vielfalt
der Insekten als Nahrungsgrundlage der Feldlerche.
Der Brutbestand der Feldlerche ist infolgedessen
seit 1970 bundesweit um 20 %, in einigen Gebieten
sogar um 40 % zurückgegangen !
Um diesen negativen Trend zu stoppen, sind
Änderungen in der Agrarpolitik nötig.
Aber auch jeder einzelne von uns kann dazu beitragen:
Durch den Kauf von Produkten aus dem
biologischen Anbau können wir Landwirte unterstützen,
die im Einklang mit der Natur wirtschaften.