Hier
sind nur wenige Beispiele aufgeschrieben die unseren falschen
Weg aufzeigen, der für viele Menschen nur schwer erträglich
und nicht mehr leicht zu verstehen ist.
Die
europäische Milchquote...!!!
Milchbauern
sind wütend über das nachlässige
und wirkungslose Vorgehen der Europäischen Politik
bei der Bewältigung der katastrophalen Lage am Milchmarkt.
Jetzt
wird nicht mehr nur die Kuh gemolken...!!!
Zur
Eindämmung der Milchschwemme hatten die Brüsseler Bürokraten
1984
die Milchquote erfunden.
Die Bauern erhielten, entsprechend dem Durchschnitt ihrer früheren
Lieferungen an die Molkerei, eine Jahreshöchstmenge zugeteilt,
die sie zu einem garantierten Preis verkaufen durften.
Am
Beginn stand eine Abnahmegarantie zu festen Preisen.
Diese verführte die Bauern, die Produktion immer weiter zu steigern.
Eine Milchschwemme war die Folge. Um diese weiße Flut einzudämmen,
erhielten die europäischen Bauern Quoten zugeteilt.
Wer mehr produzierte, musste Strafen zahlen.
Wie Bauern der Strafe entgehen
ist auf dem Foto
weiter Unten zu sehen.
Ein Resultat der Quote sowie der Streik gegen Dumping
Preise Frühjahr (2004)
wiederholt sich das wegschütten der Milch
seither immer wieder bis derzeit (September 2009)
Dieser Protest der Bauern ist gerechtfertigt,
nur bei dem "Wie" kann sich mein Gewissen nicht für das
wegschütten begeistern.
Kostengerechte Lebensmittelpreise
sollten auch vom mündigen Verbraucher angenommen werden.
Für eine dauerhafte europäische
Lösung
muss die Frage beantwortet werden,
wie kann die Milcherzeugung kostendeckend bzw. Gewinnbringend
auf die Nachfrage zügig, flexibel reagieren
ohne Milch boykott, Liefer streik und Höfe sterben.
Durch den sogenannten Strukturwandel in der Landwirtschaft
verschwinden seit Jahrzehneten jedes Jahr ca. 3 bis 5%
der landwirtschaftlichen Kleinbetriebe in Deutschland.
Lebensmittel
werden oft und regelmäßig zur Preisstabilität,
sei es durch überproduktion oder sonstiges ohne
großes Aufsehen vernichtet, das Zeigt den wirklichen
skandalösen gesellschaftlichen Zustand unserer Zeit
und unseres aktuellen nicht sozialen
und nicht ökologischen Wirtschaftssystems.
Hungerstreik
der Bäuerinnen in Berlin (Mai 2009)
Damals lag der Preis von Milch laut Bund Deutscher Milch erzeuger
zwischen 18 Cent und 24 Cent je Liter.
Erst
ab einem Milchpreis von 40 Cent
könnten die Milch erzeuger ihre Kosten decken, hieß es.
Die Milchvieh halter fordern von Bundeskanzlerin Merkel,
sich auf EU-Ebene für die Flexibilisierung
der Quotenregelung einzusetzen.
Der gewünschte mögliche Koalitionspartner der CDU CSU
nämlich die FDP, sie hat eine europäische Quoten senkung zur
Preis stabilisierung im September 2009 verhindert.
Die
Angebotsmenge von Milch sollte durch eine Verringerung
der Milch menge an die Nachfrage angepasst werden.
Nur so könnte der Preisverfall durch das anhaltende Milch überangebot
auf dem Markt gestoppt werden.
Die
EU verhedderte sich immer tiefer im Dickicht ihrer eigenen Regeln.
Weitsicht
unserer Agrarexperten...???
2008 - 2009 Weit
gefehlt...???
Der
Preis für einen Liter Milch im Supermarkt regal ging seit 2002
im Durchschnitt von knapp 65 Cent auf fast 55 Cent zurück
und stieg im Jahr 2007 um bis zu acht Cent.
2008 ziehen auch Butter, Quark und Käse an.
Der Grund
dafür liegt nach Einschätzung von Marktexperten
vor allem in der rasant steigenden Nachfrage nach Milch in Asien.
In China steigt der Verbrauch um mehr als fünf Millionen Tonnen
pro Jahr».
Die eigene Erzeugung wächst nicht schnell genug.
Hinzu kam Dürre in Australien - kein Futter, kein Vieh, keine Milch.
So lauteten die Schlagzeilen 2008
Bleibt wie immer abzuwarten was
von dieser Preiserhöhung
und von dem Weltweit geänderten
Konsumverhalten bei unseren Europäischen Bauern ankommt.
Plötzlich Essen alle mehr Milchproduckte.
2008 wird
die Milch quote in der Eu um 2% erhöht,
schon haben wir wieder einen sogenannte Produktionsüberschuss
und die Milchpreise für die Bauern werden gedrückt,
somit wiederholt sich das ganze Dilemma 2008 wieder und wieder.
2007 war der Milchdurst von China
als Forderung zur Erhöhung der Milch quote angegeben.
Die Wirtschaft's und Finanz krise
lies den Markt nun
wieder einbrechen, seither kämpfen Milch bauern
um ihre Existenz, 2009 droht ein ganzer Berufstand
der kleineren Milch bauern in Deutschland wegzusterben.
Bei einem Preis von 20 Cent können nur Agrarfabriken
wirtschaftlich Arbeiten.
Ist das der Weg zur totalen Industrialisierung
unserer Landwirtschaft auch für Europa
den die Bevölkerung gehen will..???
Die
Quotenregelung "zwang" Bauern schon öfter
mit überschüssiger Milch zu düngen bzw. das Lebensmittel
weg zuschütten.
Discounter, Aldi, Metro, Edeka, Lidel, Tengelmann, Plus,
Rewe und wie die wenigen großen noch heißen, allen voran
Müllermilch
drücken die Preise in den Molkerreien,
weil´s der " mündige Verbraucher" und der Markt
so will.
Was soll´s denn die Preise werden ohnehin auf die Verbraucher
umgesetzt,
diesesmal ist es schon vor Monaten passier da der Milchpreis
für kurze Zeit erhöht war, und jetzt kommt die nächste
Erhöhung, wie gesagt es wird nicht mehr nur die Kuh gemolken...!!!
Die
Quoten waren zunächst an die bewirtschafteten Flächen gebunden,
damit die Produktionsrechte nicht freizügig an andere Bauern
verkauft werden konnten.
So sollte auch vermieden werden,
dass eine Viehflucht aus Bergregionen und rauhen
Landschaften auf die fruchtbarsten Weiden einsetzte.
All das gilt längst nicht mehr.
Nun
dürfen die expandierenden Betriebe Quoten kaufen oder pachten;
die Bedingung , damit gleichzeitig saure Wiesen übernehmen zu müssen,
ist weitgehend gefallen.
Mann muss nun endlich Schluss machen mit einer Landwirtschaftspolitik
der
"Widersprüchlichkeit und Zusammenhanglosigkeit".
Statt immer neue Regeln zu erfinden, sollte das "extrem komplizierte"
Vorschriften - Durcheinander entrümpelt werden.
Unter
den Nutznießern sind derzeit auch die K I R C H E N ,
die zu den größten Grundstücks
und damit Quotenbesitzern Deutschlands zählen.
" Sie haben Quoten,
obwohl sie nur wenige Kühe in ihren Klöstern haben "
So
gibt es Hunderttausende sogenannte " Sofamelker "
in Deutschland und im Rest der EU die für ihre verpachteten Quoten
einen Anteil am Milchgarantiepreis erhalten.
In der Agenda 2000 wird die Quotenregelung
noch bis zum Jahr 2006 fortgeschrieben.
Man
braucht nicht viel Gehirnschmalz um zu verstehen,
daß es so auf die Dauer nicht weitergehen kann.
Dies
alles erfolgt mit der Zustimmung ganz reizender Politiker,
die gute Manieren und hochherzige Gefühle haben,
die nicht mal einer Fliege etwas zuleide tun könnten und die übrigens
(wenn
sie sich die Zeit nehmen, darüber nachzudenken)
bestimmte
Verhältnisse für durchaus bedauerlich,
aber für leider unvermeidlich halten.
Zu viel Milch: 10.06.2000
Die deutschen Milchbauern müssen
in diesem Jahr
voraussichtlich eine Strafabgabe von 132 Millionen DM
an Brüssel zahlen,
weil sie zuviel Milch erzeugt haben.
Dies berichtet die Zentrale Markt- und Preisberichtsstelle.
Die Milchanlieferungen in der Bundesrepublik beliefen sich
nach den neuesten Berechnungen im Quotenjahr 1999/2000
auf insgesamt 27,955 Millionen Tonnen.
Die deutschen Milchbauern sehen sich 2007 in ihrer
Existenz bedroht.
Hintergrund sind die niedrigen Preise,
die ihnen Molkereien und Handel bezahlen.
"Der derzeitige Durchschnittspreis von 27,3 Cent
pro Liter ist für Bauern ruinös",
Bunds Deutscher Milchviehwirtschaft (BDM), "Wir bräuchten
mindestens 40 Cent,
um wirtschaftlich über die Runden zu kommen."
Deshalb
haben die Bauern Politikern und Industrie nun ein Ultimatum gesetzt.
Sollte der Milchpreis nicht auf die geforderten 40 Cent steigen,
wollen sie vom Oktober 2007 an in einen Streik treten.
"Dann verfüttern wir die Milch an unsere Tiere", sagt
Schaber.
"Das ist eine reine Notwehrmaßnahme."
Wegen der schwachen Ertragslage
hätten in den vergangenen drei Jahren schon 17 000 Milchbauern
in Deutschland aufgeben müssen.
Bereits im Jahr 2004 protestierten die Bauern gegen
die Preispolitik
von Discountern wie Aldi und schütteten ihre Milch in die Kanalisation.
Gebracht hat das wenig:
Der Milchpreis ist heute noch niedriger als damals.
"Die
Bauern gehörten zur Herrschaft und die Herrschaft
zu den Bauern, aber jetzt ist alles durcheinander,
man versteht nichts mehr."
Der Diener First in Anton Tschechows Stück "Der Kirschgarten"
Was
wir brauchen sind Visionen einer modernen
zukunftsfähigen Landwirtschaft!
Tiertransporte
werden auch 2005 weiterhin subventioniert!
360
Millionen Tiere werden jährlich in Europa
und über dessen Grenzen hinweg transportiert.
Für die Tiere ist die Europäische Union mit ihrer Prämisse
des uneingeschränkten Wahrenverkehrs eine Katastrophe.
Kälbertransporte von Polen nach Italien 2500 km, 95 Stunden!
Pferdetransporte nach Weisrussland und nach Süditalien 3100 km,
156 Stunden!
Rindertransporte von Frankreich nach Sibierien 7000 km 10 bis 14 Tage!
(Angaben von "Animals Angels")
Alleine aus Deutschland wurden im Jahr 2002 über 100.000 Rinder
nach tagelangen Strapazen auf Schiffe verfrachtet
und auf eine 6 bis 8 Tage dauernde Reise über das Mittelmeer geschickt.
Umstrittene Blauzungenkrankheits Impfung
Die rasche Ausbreitung der Blauzungenkrankheit verschiedener
Serotypen und deren Bedrohung für landwirtschaftliche Betriebe
wird von der Bundesregierung sehr ernst genommen.
Derzeit (2008) stehen in der EU und in Deutschland
aber noch keine für die Impfung gegen Serotyp 8
zugelassenen Impfstoffe zur Verfügung (die Zulassungsverfahren
laufen).
Die Anwendung vorhandener Impfstoffe gegen den seit 2006
auftretenden Serotyp 8 wurde jedoch über eine Dringlichkeitsverordnung
des BMELV ermöglicht.
Drei Impfstoffe wurden nach einem
europaweiten
Ausschreibungsverfahren ausgewählt,
die seit Mitte Mai 2008 großflächig zur Impfung
von Rindern, Schafen, Ziegen
sowie landwirtschaftlich gehaltenem Wild zum Einsatz kommen.
Unschädlichkeit und Wirksamkeit dieser drei Impfstoffe
sind dokumentiert.
Dazu wurde in Mecklenburg-Vorpommern ein Impfversuch durchgeführt,
der vom Nationalen Referenzlabor für Blauzungenkrankheit,
dem Friedrich-Loeffler-Institut, wissenschaftlich begleitet wurde.
Auch
in anderen von der Blauzungenkrankheit unterschiedlicher
Serotypen betroffenen Mitgliedstaaten wird derzeit großflächig
geimpft.
Zugelassene Impfstoffe gegen andere Varianten als Serotyp 8 wirken laut
wissenschaftlichen Untersuchungen
nicht immunisierend auf Infektionen mit dem Serotyp 8.
Für
den im Oktober 2008 erstmals festgestellten Serotyp 6
steht derzeit kein Impfstoff zur Verfügung.
Für die betroffenen Tierhalter in den Niederlanden
sowie Teilen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens
gelten deshalb Beschränkungen beim Verbringen
von Wiederkäuern aus diesem Gebiet.
Die Beschränkungen
für die Tierhalten in Teilen Niedersachsens,
Bremens und Nordrhein-Westfalens sind in der
"Verordnung zum Schutz vor der Verschleppung
der Blauzungenkrankheit des Serotyps 6" geregelt.
Nitrofen?
Forscher in den USA entwickelten das
gesundheitsschädliche Unkrautvernichtungsmittel 1964.
Landwirte verstreuten früher das Granulat vor dem Aufkeimen der
Saat auf die Felder.
(2002 Juni) In
Westdeutschland ist die Anwendung des Mittels seit 22 Jahren,
in den neuen Bundesländern seit 12 Jahren verboten.
In der EU sind Nitrofurane in der Tierzucht seit 1993 verboten,
weil sie im Verdacht stehen, Krebs zu erregen.
Schlampereien in BSE-Testlabors,
versaute China-Schrimps im Fischmehlfutter,
und nun vergifteter Ökoweizen, Hormon-Skandal
(Medroxy-Progesteron-Acetat MPA)
die Skandale reißen nicht ab.
Der
Bio-Boom lockt auch zwielichtige Unternehmer ins Geschäft.
Dass auch im Bioanbau Gauner und Kriminelle wirtschaften können,
davor ist niemand gefeit.
Im
Öko-Geschäft locken bei zum Teil doppelt so hohen Produktpreisen
sehr hohe Gewinne.
08.06.2002 Aktionismus wie er auch aus vorherigen Skandalen bekannt
ist!
Die spekulationen um Nitrofen
dauern an!
Nitrofen könnte auch in Trocknungsanlagen dem Getreide beigemischt
worden sein,
um so das Auskeimen des Getreides zu verhindern.
Es wird wie immer auch hier sehr lange dauern bis wir die ganze Wahrheit
erfahren!
Politik und Lanwirtschaft!
Brüssel Europa hat seine zweite
BSE-Krise Dezember 2002.
Doch im Vergleich zu den Ereignissen im Jahr 1996 hat sich einiges geändert.
Damals konnte das Seuchengeschehen noch gut auf den Britischen Inseln
lokalisiert werden.
Nachdem
inzwischen Rinder auch auf dem Kontinent genauer beobachtet
werden und zudem die Krankheit nachgewiesen werden kann,
wird offensichtlich, dass die BSE-und MKS Erreger nicht vor dem Kanal
und schon gar nicht vor den Grenzen
der Mitgliedstaaten auf dem Kontinent Halt machen.
Die
Landwirtschaft darf nicht zu einer globalen Industrie gemacht werden!
Durch die vielen lebend Tiertransporte begünstigt man die Verbreitung
verschiedenster Krankheiten und Seuchen (z.B.
MKS)
und deren verhängnisvollen Auswirkungen.
Jährlich werden zirka 250 Millionen Tiere durch Europa gekarrt.
Aufgrund
der Symptome wie unkoordinierte Bewegungen und Lähmungen
wird die Krankheit "Rinderwahnsinn" genannt.
Besonders problematisch ist,
dass die Krankheit (Dez. 2000) erst beim toten Tier
mit Sicherheit festgestellt werden kann.
Seit wann gibt es BSE?
Die ersten Fälle einer bis dato
nicht beschriebenen spongiformen Enzephalopathie bei Rindern wurden
1985 in Großbritannien festgestellt.
Allerdings ist zu vermuten, dass es bereits vorher schon Fälle gegeben
hat,
die nicht als solche diagnostiziert wurden.
In Deutschland wurde am 24. November 2000 das
erste deutsche Rind
in einem Schleswig-Holsteinischen Bestand BSE-positiv getestet
und zwei Tage später offiziell durch das nationale Referenzlabor in
Tübingen bestätigt.
Im Unterschied zu damals erschüttern
diesmal weniger die Anzahl der Fälle
als die geografische Ausbreitung des Seuchengeschehens den Verbraucher.
Eine einzige deutsche,
vom Rinderwahnsinn befallene Kuh zeigt in den Medien
bei den Politikern und in der Bevölkerung ähnliche Wirkung
wie damals Zehntausende an erkrankten Tieren in Großbritannien.
(Januar 2001)Zur Zeit sprechen sie von 400.000
Tieren in Deutschland
die zur Marktbereinigung vernichtet werden sollen.
Zum Vergleich, wöchentlich werden in Deutschland ca.100.000 Tiere
in Metzgereien geschlachtet.
In Südpolen wurde Anfang
Mai 2002 der erste BSE-Fall des Landes festgestellt
Deutschland bezog im Jahr 2001 549 Tonnen Rindfleisch aus Polen,
in Polen fehlen grundsätzliche Registrierungen, Herkunft und Alter
eines Rindes sind
schwer festzustellen, das Verbot Tiermehl zu verfüttern wird in
Polen selten kontrolliert, laut einem Prüfbericht der EU handelt
es sich um katastrophale Zustände.
Importverbote hält die Union diesmal nicht für notwendig.
Was
wir brauchen ist ein BSE Bewusstsein,
was wir nicht brauchen ist eine BSE Hysterie!
Schon die Herodes-Prämie für
Kälber wurde deshalb während der BSE-Krise 1996
als untaugliche Maßnahme für den deutschen Markt abgelehnt.
"Der
Hunger tötet weltweit ungefähr 100.000 Menschen täglich.
Kaum jemand spricht über diesen Völkermord, von Abhilfe ganz
zu schweigen.
Vor diesem Hintergrund und angesichts der zügellosen Finanzmärkte
entlarvt sich das Reden der Mächtigen von christlichen Werten,
von Solidarität
und Gerechtigkeit als pure Heuchelei."
Der Wahnsinn hat Methode!
Nicht nur unter den Tierfreunden löst die sogenannte
Herodesprämie,
sowie die geförderten Schlachtvietransporte schon seit Jahren
Zorn und Entsetzen aus.
In der EU gab es diese Schlachtprämie seit 1997,
1998 wurde sie nochmals verlängert.
Die Herodesprämie (Entsorgung" von Jungkälbern),
wurde nur in
Großbritannien, Irland, Frankreich und Portugal gezahlt.
In Deutschland gab es eine Frühvermarktungsprämie,
für Kälber unter dem normalen Schlachtgewicht. ( Verharmlosend
)
Die
Bundesregierung, unterstützt von Dänemark, Österreich
und Schweden,
gab erneut ihre ethischen " Bedenken " gegen die Herodesprämie
zu Protokoll.
Die
Tiere werden nach Frankreich transportiert,
dort getötet und anschließend als "Abfall" entsorgt,
oder als Mastfutter für andere Kreaturen verwendet.
Der
Hohn fängt schon bei der Namensvergabe der Prämie an:
Herodes gilt als K i n d e r m ö
r d e r.
Jetzt eine Prämie nach Herodes
zu benennen offenbart wohl den Charakter vieler EU Bürokraten,
die diese unmoralische Prämie absegneten.
Agrar
Kommissar Fischler erklärte hierzu, das die Verarbeitungsprämie
aus der Sicht des Tierschutzes nicht der Weisheit letzter Schluss sei,
derzeit jedoch die einzige machbare Alternative,
um Fleischberge und damit einen Preisverfall von Rindfleisch zu
vermeiden.
Das
Ziel unserer Landwirte und Tierhalter sowie Tierschützer muss sein
,
sich für die sofortige Abschaffung der Herodesprämie in Europa
einzusetzen, und die verantwortlichen Politiker auch zur Rechenschaft
zu ziehen.
Damit soll der durch die BSE-Krise belastete Rindfleischmarkt entspannt
werden.
Doch wer nur um ökonomische Probleme zu lösen die Achtung
vor den Tieren
aufgibt, ist nicht qualifiziert genug, über solche Aufgaben zu
entscheiden.
Mit
Regelungen wie der Herodes-Prämie wird auch die ehrliche Arbeit
der vielen kleinbäuerlichen Betriebe in den Dreck gezogen.
Die EU muss die finanzielle Unterstützung solcher tierquälerischen
Methoden sofort einstellen, weil sich diese Transporte dann nicht mehr
lohnen.
Es handelt sich hier um Tierquälerei,
und dieser von der EU geförderte Wahnsinn (Lebendexport-Subvention)
darf sich nicht auch noch lohnen.
Die Exportsubventionen wurden im Oktober 1999 um 8 Prozent erhöht!
Warum
werden so viele Kühe gedeckt, wenn ihre männlichen Kälber
später getötet werden und am Jahresende die Milch auf die
Wiesen gefahren
oder anderweitig entsorgt wird,
nur um das zugeteilte Kontingent nicht zu überschreiten?
Wo bleibt der Protest der Bauern die diese Methoden nicht mit ihrer
Berufsehre vereinbaren können?
Vogelgrippe
Nachdem bei den toten Schwänen
auf Rügen H5N1 festgestellt wurde,
sollte der Erreger an der Ausbreitung gehindert werden.
Gefahr für Verbraucher bestehe nicht,
solange das Virus nicht in die Mast Bestände gelange.
Gefährliches
H5N1-Virus erreicht Italien und Griechenland
Das auch für Menschen gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1
hat Italien und Griechenland und damit erstmals die Europäische
Union erreicht.
Das bestätigten die Regierungen in Rom und Athen am Samstag 11
Februar 2006
in Deutschlan am 15.02.2006
nach Laboruntersuchungen an tot aufgefundenen Schwänen.
Wie
die Vogelgrippe nach Deutschland kam,
ist weiter völlig unklar.
Während Politiker und Veterinäre vor dem Beginn des Vogelzugs
warnen,
weisen Experten auf die Lücken der Erkenntnisse hin:
Es scheint, als könnten wilde Gänse,
Schwäne und Enten es nicht alleine gewesen sein.
Wie lange wird es dauern bis man einen Zusammenhang
von Vogelgrippe und der Geflügelfutterindustrie nachweist?,
dann würde sich auch die Vogelgrippe in den Kreis der Skandale
einfügen.
Das H5N1-Virus wurde zum ersten Mal in der EU bei Nutztieren entdeckt:
In Österreich erkrankten Hühner und Enten.22.02.2006
An der Vogelgrippe sind in Asien
und der Türkei nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Februar 2006
bisher mindestens 88 Menschen gestorben.
In Asien wurden mehr als 140 Millionen Vögel wegen des Verdachts
der Vogelgrippe geschlachtet oder verendeten.
Der
Gentechnik-Konzern Monsanto hat weltweit ein Patent
auf bisher schon bekannte und praktizierte Methoden
der Schweinezucht angemeldet.
Cornelia Schmidt (ÖDP) 6. August 2005, kritisiert diesen Vorgang
in einer aktuellen Stellungnahme der Partei.
"Monsanto missbraucht das Patentrecht, um weltweit alle Stufen
der Nahrungsmittelerzeugung zu kontrollieren".
Nach Recherchen
der Umweltorganisation Greenpeace
soll auch in Europa das Patent erteilt werden.
Monsanto beansprucht die Kombination normaler Kreuzungsverfahren
und die Untersuchung der Schweine auf natürliche Gen-Varianten,
die zu schnellerem Wachstum führen sollen.
Außerdem
will Monsanto das Patent auf ganze Schweineherden
und deren Nachkommen.
Cornelia Schmidt, von Beruf Biobäuerin,
ist sich sicher, dass es dem Konzern nicht um den Schutz von Erfindungen
gehe.
"Hier wird wieder einmal die Natur den Interessen eines Konzerns
unterworfen."
"Unsere
natürlichen Lebensgrundlagen werden
von der Profitgier einzelner Konzerne gefährdet."
Paratuberkulose:
eine >>tickende Zeitbombe<<
12.02.2005
Paratuberculosis"
(MAP)
In den vergangenen drei Jahren
haben verschiedene Autoren gezeigt, dass MAP ubiquitär in der Umwelt
sowie in einer Vielzahl verschiedener Tiere vorkomme. MAP müsse
deshalb als "environmental pathogen" betrachtet werden.
Der Referent Prof. Gerlach
verwies auf die außergewöhnlich hohe Überlebensfähigkeit
des Erregers
in der Umwelt, so dass er auch in der Erde, im Wasser, auf Gras und
auf Gemüse zu finden sei.
Der Erreger sei neben einer Vielzahl von
Tieren auch bei immungeschwächten Mensch als Todesursache festgestellt
worden. Zudem hätten eine Reihe von Untersuchungen MAP auch bei
Morbus Crohn Patienten nachgewiesen.
Selbst in der Muttermilch von
Morbus Crohn Patientinnen hatten Wissenschaftler MAP gefunden. Mit
Hinblich auf den Verbraucherschutz und das Vertrauen von
Verbraucherinnen und Verbrauchern in Lebensmittel bezeichnete Prof.
Gerlach das Thema als "tickende Zeitbombe".
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