Bei
der Qualitätsbeurteilung von Rindfleisch durch den
Verbraucher kommt neben dem Farbeindruck der Zartheit
die größte Bedeutung zu.
Um
Qualitätsfleisch zu erzeugen ist eine Reifedauer
von 10 - 20 Tagen bei Lagertemperaturen
von 0° bis 2°C unbedingt notwendig.
Besonders
bedeutungsvoll ist die Reifung von Schlachtkörpern,
und Fleisch der Robustrassen wie Galloways und ihre
Kreuzungen zu sehen.
Unter
extensiven Weidebedingungen oder in der
Landschaftspflege eingesetzt, wachsen sie langsam und
kommen mit einem relativ hohen Alter
von 2,5 bis 3 Jahren zur Schlachtung.
Durch
kurze Transportwege und eine stressfreie Schlachtung
wird die Qualität des Fleisches nochmals erhöht.
Derart
naturnah erzeugtes Fleisch ist zunächst zäh.
Nach einer Reifedauer von mindestens 14 Tagen gewinnt
es deutlich an Wert, und die Zartheit verbessert sich so dass es
zu einem richtigen " Schmankerl " wird.
Erst
dann ist es möglich vertretbare Erlöse zu erzielen.
"
Der Schutz der natürlichen
Lebensgrundlagen ist, auch eingedenk
der Verantwortung für die kommenden Generationen,
der besonderen Fürsorge jedes einzelnen
und der staatlichen Gemeinschaft anvertraut."
( Auszug aus der Bayerischen Verfassung )
Gesunde
Nahrung, sauberes Wasser,
stabiles Klima und all die anderen
Alltagsbedürfnisse des Menschen hängen ab von
funktionierenden Ökosystemen.
Hierzulande gehen fast drei Viertel des Artenschwundes
unserer Pflanzenvielfalt
auf das Konto der industrialisierten Form der Landwirtschaft.