Am
Anfang war da nur der Plan für den Bau einer Brücke.
Standpunkt
aktuelle Seite
Und der sorgte in Tittmoning, Fridolfing und der näheren
Umgebung für helle Aufregung.
Auf den ersten Blick ein Problem der Gemeinde und seiner Einwohner.
Auf den zweiten Blick aber offenbar eine Art Schleusenöffnung,
die langsam das ganze südliche Chiemgau erzittern lässt.
Verkehrsoffensive:
Jetzt wird immer deutlicher:
die Brücke ist Teil eines großen Ganzen einer Transitstrecke,
die Österreich besser an Bayern anschließen soll.
Eine super Abkürzung für LKW, und zudem derzeit auch noch völlig
mautfrei.
Deutschland muss endlich seiner gewünschten
Vorreiterrolle gerecht werden
und mit der raschen Einschränkung des Flug und Straßenverkehrs beginnen.
Dazu gehört eine Abkehr von der
Massenproduktion und dem Massenkonsum.
Eine Abkehr vom billigen LKW Transport auf den Landstraßen
sind dringenst nötig.
Intelligentere
Lösungen gibt
es bereits genügen,
nur eben nicht bei den konservativen Parteien mit ihren sponsernden Lobbyisten.
Eine Umstrittene Eu-Studie empfiehlt die Zulassung
von 25 Meter langen Lkw´s "Monsterbrummis", erhöhte Sicherheitsrisiken,
Umweltbelastungen und Infrastrukturkosten sind für mich unerträglich.
Ein überregionaler
fairer,
freier Handel zwischen Österreich und Bayern
ist auch ohne die Fridolfinger Brücke
weiterhin über Burghausen, Tittmoning, Laufen und Freilassing möglich.
Alternative
Allianz pro Schiene
Notizen zur Geplanten
"regionalen" Salzachbrücke Fridolfing - St. Pantaleon
Leserbriefe
Geplanter
Standort der neuen Salzachbrücke.
Thema: Salzachbrücke Nachrichten.At 02 Juli 2009
Diskussionsstoff liefert die geplante Salzachbrücke,
die mit über einem Kilometer die längste Brücke Oberösterreichs
wird.
Ob dieser monströse Bau tatsächlich nur dem regionalen Verkehr Vorteile
bringt
oder doch Teil eines großen,
unbekannten Ganzen ist, darüber scheiden sich die Geister.
„Viele aus unserer Region haben ihren Arbeitsplatz auf der drübern
Seite.
Diese müssen
momentan über die Brücke in Laufen oder Tittmoning fahren.
Beide Varianten bedeuten einen Umweg von 30 Kilometern“, sagt Huber.
Die Brücke wäre deshalb so lang, weil die ganze Au überbaut werden
müsse, ergänzt er.
„Die Brücke ist ein EU-Projekt, die kommt, das ist sicher.
Es hat wenig Sinn, dagegen anzukämpfen“, sagt Gemeindearzt
Binder.
Dass sie einzig eine regionale Bedeutung hat, glaubt er nicht.
„Riedersbach wird dadurch wieder bekannter und es ist durchaus denkbar,
dass es wieder zu einem Industriestandort wird“, ergänzt er.
"Nachhaltig
denken, Brückenpläne versenken"
In der Gemeinde
St. Pantaleon soll eine neue Salzachbrücke nähe Riedersbach gebaut
werden.
Der Anschluss an die L 501 Weilhart Straße ist mit einem Kreisverkehr
geplant.
In diesem Zusammenhang wurde eine grenzüberschreitende Machbarkeitsstudie
ausgearbeitet
und mit den Vertretern der OÖ Umweltanwaltschaft grundsätzlich abgesprochen.
Von bayrischer Seite wird ein Baubeginn 2011/ 2012 angestrebt. Nachrichten at.
27.03.2009
Weitere Salzachbrücke bei Nußdorf
geplant:
Die Bürgermeister von Laufen (Bayern) und Oberndorf (Österreich)
setzen sich für den Bau einer neuen Salzachbrücke bei Nußdorf-Weitwörth
und Triebenbach ein.
So sollen die Ortszentren,
vor allem aber der Frühverkehr, von Oberndorf und Laufen entlastet werden.
Größtes Problem für die Befürworter an
diesem Vorhaben:
Ist das durch EU-weite Abkommen geschützte Flora-, Fauna und Habitatgebiet,
der Salzachauen, sie sind „Natura 2000“ –Gebiet,
eine Bebauung deshalb schwierig bzw. unmöglich.
Peter
Haibach,
der Sprecher der Salzburger Verkehrsplattform,
kritisiert das Vorhaben der zwei Gemeinden massiv:
„Der jüngste Vorstoß der Bürgermeister aus Salzburg und
Bayern
für eine salzachquerende Brücke für den Autoverkehr ist eher
als Symptombekämpfung
zu deuten als eine echte Verkehrslösung.
Die Bürgermeister der beiden Gemeinden wollen dennoch an der Weiterentwicklung
des Projektes
arbeiten und hoffen in spätestens zehn Jahren der Bevölkerung
eine neue Brücke über die Salzach anbieten zu können.
(Salzburger Nachrichten 07.März 2009)
Angst vor einer neuen Verkehrsachse
Fridolfing/St. Georgen. 07.03.2009
„Vernunft
statt Salzachbrücke“
So nennt sich der neue Verein,
der am Donnerstag 05.03.2009 in der Gemeinde Fridolfing aus der Taufe gehoben
wurde.
Der neu gegründete Verein will verhindern,
dass das mitten in einem FFH-Gebiet geplante Projekt verwirklicht wird.
150 000 Euro hat der Traunsteiner Kreistag für die Planung
einer Salzachbrücke bei Fridolfing bereit gestellt.
Das Thema berührt aber auch Interessen,
die über die Fridolfinger und Tittmoninger Gemeindegrenzen hinausreichen.
Das machten der Trostberger
Reinhold Schopf vom Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V.
und der St. Georgener Arnulf Erler von der ARGE B304 deutlich:
Sie befürchten, dass das Brückenprojekt ein Puzzleteil für eine
neue Verkehrsachse sein könnte:
Der Schwerlastverkehr aus Oberösterreich solle auf kürzestem Weg
über Fridolfing nach Palling und Stein an der Traun auf die Bundesstraße
304 gelenkt werden.
Info zur geplanten Salzachbrücke
im Raum Tittmoning/Fridolfing/Ostermiething
aus der Österreichischen Landeskorrespondenz (04.03.2008)
(LK)
Um insgesamt rund 30 Mio. Euro wird in der Gemeinde St. Pantaleon
eine neue Salzachbrücke Riedersbach errichtet,
gibt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl bekannt.
Die
Gesamtkosten für dieses wichtige Infrastruktur Projekt
werden sich auf knapp 30 Mio. Euro belaufen.
Oberösterreich wird davon rund 30 % übernehmen,
den Rest inklusive der Bauabwicklung trägt Bayern, berichtet Hiesl.
Die alte Brücke muss aber von den Gemeinden übernommen werden.
Die
bestehende Salzachbrücke Ettenau-Tittmoning wurde vor zehn Jahren general
saniert,
sodass eine gefahrlose Befahrbarkeit sicherlich noch für 20 Jahre gegeben
ist.
Im Vorlandbereich ist aber bei Hochwasser,
ca. alle zwei Jahre, ein Passieren der Brücke für einige Tage nicht
möglich.
Außerdem ist aufgrund der Steigungsstrecke (ca. 15 %)
auf der deutschen Seite in Tittmoning das Passieren mit LKW's nur erschwert
möglich.
Zehn
oö. Gemeinden und mehrere Gemeinden im Landkreis Traunstein auf deutscher
Seite
bekannten sich zu einem Neubau der Salzachbrücke in Bereich Ostermiething
- Fridolfing.
Im Rahmen einer Korridoruntersuchung kristallisierte sich der Standort beim
Kraftwerk Riedersbach
(ca. 8 km südlich der bestehenden Tittmoninger Salzachbrücke)
als "bessere" heraus.
Ich
(Franz Hiesl) habe mit den bayerischen Ministerpräsidenten vereinbart,
dass wir den Neubau der Salzbachbrücke mit Hochdruck vorantreiben,
die Fertigstellung ist bereits für 2012 geplant,
so Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl abschließend. (Nachrichten
at.)
Naturschutz
Verbände und Bürgerinitiativen
wehren sich gegen neue Brücken über die Salzach und
sorgen für kräftigen Wiederstand.
(Vernunft
statt Salzachbrücke e.V)
Mit Vernunft wird die Fähigkeit des menschlichen Geistes
bezeichnet,
von einzelnen Beobachtungen und Erfahrungen
auf allgemeine Zusammenhänge in der Welt zu schließen,
deren Bedeutung zu erkennen und danach zu handeln.
An vorderster Stelle unserer hohen Politik steht leider immer
noch
das uneingeschränkte Wirtschaftswachstum,
mit den billigen Gütertransport auf der Strasse,
alles andere ist zweitrangig.
Welche Natur, Finanz und Wirtschaftliche Katastrophen
müssen eigentlich noch passieren...???
Ganze Generationen werden später an unseren gewaltigen
Milliarden an Staatsschulden zu bezahlen haben.
Landwirtschaftliche wichtige Flächen für die Zukunft
werden durch den Brückenbau auf dauer unwiederbringlich Zerstört.
Schließlich zählt unsere Region
zu denn Landschaften
bei der die Schönheit ein Geschenk des Himmels ist.
Andere Formulierungen von regional Politikern sind ja Patentrechtlich
geschützt, durch harte Arbeit :-)
Von
dem geplanten Industriepark Riedersbach würde
Fridolfing sowie die oberösterreichische Region durch ihre "Expansionssucht"
wirtschaftlich profitieren, das ist keine Frage.
Industriearbeitsplätze dürfen aber nicht zu Lasten der Gesundheit
von vielen
im Chiemgau und Rupertiwinkel gehen,
bzw. zu Lasten bestehender Arbeitsplätze in Tittmoning und Umgebung
in der Landwirtschaft, Tourismus usw.
St.Pantaleons Bürgermeister Herbert Huber sagt,
Was
fehlt ist ein begleitendes Verkehskonzept
für die anliegenden Ortschaften in Österreich.
Ein Verkehrskonzept wird es aber nicht geben.
Wenn wir ein solches fordern,
würden wir damit den Brückenbau gefährden.
(Nachrichten at.)
Die Gewerbegebiete in Fridolfing,
Tittmoning und Riedersbach werden auch ohne zusätzliche Brücke
existieren und Nachhaltig expandieren,
sie sollen die nächsten Jahre
ja nicht gleich explodieren.
„Es gehört oft mehr Mut dazu,
seine Meinung zu ändern,
als ihr treu zu bleiben.”
Wenn die Schäden des Wachstums seinen Nutzen übersteigen
und den ökologischen und sozialen Kollaps unserer Erde
bedeuten, dann gibt´s nur eines Umdenken und Umkehren.
Wir
dürfen nicht blind sein gegenüber dem entstehenden Konkurrenzdruck
vieler Einzelhandelsgeschäfte (Großkonzerne).
Durch das bestehende Preisgefälle, Preisunterschiede,
Österreichischer, zu deutschen Waren,
regionaler Produkten und Handwerkerkosten, auch Dienstleistungen
wird harter, vernichtender Wettbewerb.
Für die Tittmoninger Geschäfte am Stadtplatz kann der
Umsatz bedeutend weniger werden,
den die Kundschaft aus Österreich kauft eventuell weiter südlicher
ein.
Noch immer gibt es keine Zukunftsweisende
Lösung beim Benzinpreis
in deutschen Grenzregionen.
Worin besteht die Hoffnung das es mit einer neuen Brücke besser
und nicht in vielen Bereichen ähnlich unterschiedlich sein wird.
Die regionale Wirtschaft muss für
die Menschen da sein
und nicht die Menschen als Melkkühe
um die Verschuldung überregionalen Größenwahnsinniger Projekte
zu bezahlen.
Bundesweit sind 40% der Strassen reparaturbedürftig
dort
ist es sinnvoller das Geld auszugeben,
weil es ohnehin ansteht.
Die Nachhaltigkeitsziele dürfen wir nicht aus den Augen
verlieren.
Bis 2020 wollte die Bundesregierung eigentlich erreichen,
dass nur noch 30 Hektar Landschaft pro Tag
mit Straßen und Häusern überbaut werden.
2008 sind es noch 120 Hektar pro Tag.
Die Ausbreitung des Schwerverkehrs in
unserer Regionen
so wie der damit verbundene Verlust an landwirtschaftlichen Flächen,
Lebensqualität und Attraktivität
allen voran der Bewohnern und landwirtschaftlichen Betriebe
von Kelchham und die betroffenen Gemeinden
macht vielen Menschen echte Sorgen.
Der Verlust an landwirtschaftlich extensiv
genutzter Fläche
führt zur Gefährdung natur naher ländlicher Strukturen
sowie zum Verlust an ruhigen Rückzugsgebieten
seltener zum Teil geschützter, bedrohter Pflanzen und Tierarten.
Künstlich erschaffene Biotope auf der grünen Wiese
können diesen Verlust nicht ausreichend ersetzten.
Ersatzmaßnahmen waren in der Vergangenheit
nur begrenzt Sinnvoll.
Lärm, Abgase, Flächenverbrauch, Klimawandel, Energieverschwendung
der wachsende Güterverkehr hat hohe
Risiken und Nebenwirkungen. Dabei steigt nicht in erster
Linie die Gesamtmenge der transportierten Güter, sondern
die Länge der einzelnen Wegstrecken. Für den globalisierten
Warenverkehr zahlen Mensch und Umwelt einen hohen Preis.
Schuld daran sind unter anderem die niedrigen Transportpreise.
So werden
Milch und Mineralwasser, Joghurt, Milch und
Schweinehälften, Kartoffeln, Tiere, Sondermüll usw.
mehrere tausend Kilometer hin und her gefahren.
Die Brückenplaner
unserer Region sollen es ganz einfach
und Demütig sein lassen
und die "Asphaltorgie"
nicht noch weiter beschleunigen.
Zu
Befürchten ist außerdem,
dass über diese Brücke Maut flüchtiger Schwerverkehr,
anstatt über die Autobahn (nicht nur während des zirka 10 Jahre dauernden
Ausbaus)
durch die Dörfer im Umland rollt.
Strassenerweiterungspläne gibt es im ganzen Landkreis genügend,
nur wissen sollten es nicht jedermann.
Erst beim bezahlen sind wir dann wieder dran,
an unserem derzeitig marodem Strassennetz haben wir genügend zu bereinigen.
Angesichts einer Staatsverschuldung von 1438 Milliarden Euro
bleibt
geduldig abzuwarten ob die geplanten Gelder
(zum leichteren Genehmigen meist nach unten gerechnet)
auch nach der bevorstehenden sogenannten Finaz - Wirtschaftskrise fließen
werden.
Historie: die Anfänge zur Planung aus dem Archiv.
TRAUNSTEIN. Der Vortrag
von Planer Hermann Steinmaßl zum Projekt
"Neue Salzachbrücke bei Fridolfing"
festigte erneut die Grundsatzposition der SPD im Kreistag zu dem Vorhaben.
"Die Brücke wird in Zukunft überregionale Bedeutung gewinnen
und sollte daher unbedingt
in einen höhergeordnete Trägerschaft überführt werden",
strich stellvertretend für die Fraktion Sprecher Sepp Konhäuser heraus.
Um das Vorhaben dennoch auf den Weg zu bringen,
werde die SPD-Fraktion ihre Zustimmung zu dem Vorhaben erteilen,
jedoch nur unter der Bedingung,
dass die Trägerschaft später vom Kreis abgegeben werde.
In
seiner Funktion als Planer der neuen Brücke hatte die SPD-Fraktion
den CSU-Politiker in die letzte Fraktionssitzung eingeladen,
um sich ein Bild von dem Vorhaben zu machen.
Auslöser, so der Planer,
für das Vorhaben war im Grunde genommen der Beitritt Österreichs zur
Europäischen Union.
Damit war der Grundstein gelegt für eine noch engere Zusammenarbeit beider
Nationen.
Für die Region Rupertiwinkel rund um Fridolfing bot sich damit die Chance
ihre Wirtschaftskraft zu stärken.
Vorraussetzung dafür wäre aber eine bessere infrastrukturelle Anbindung
an Österreich.
Eine Brücke nahe Fridolfing über die Salzach würde dabei das
Rückrat dieser Anbindung sein.
Nachdem auf deutscher als auch auf österreichischer Seite die Bedeutung
des Vorhabens erkannt
und auch voll unterstützt wird, wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag
gegeben.
Betrachte
man die Verkehrsituation,
so liege die fokussierte Region zwischen den Autobahnen A8 und A94.
Die zentralen Verkehrsachsen zwischen den beiden Autobahnen
bildeten dabei auf deutscher Seite die B299/B304 sowie die B20,
auf österreichischer Seite ist es die B156.
Rund um die möglichen Brückentrassen seien beiderseits nur Kreisstrassen
zu finden,
womit der Referent auch die Einstufung des Vorhabens klassifizierte.
Zahlen zum erwarteten Verkehrsaufkommen sollte seine Klassifizierung des Vorhabens
als Kreisangelegenheit untermauern.
Die Untersuchungen ergaben, dass von den 5000 - 9000 Kraftfahrzeugen,
die täglich die Brücke in Laufen passierten sowie von den etwa 2000
über die Tittmoninger Brücke
in etwa 3000 bis 4000 sich auf die neue Brücke verlagern würden.
Der Redner rechnete vor,
dass durch dieses Vorhaben neben den eingesparten Kilometern
Ersparnis in etwa 10 Millionen Mark die Schadstoffbelastung reduziert
sowie ein beachtlicher wirtschaftlicher Zuwachs für die Region zu erwarten
seien.
Bezüglich
der Trasse liegen drei Varianten im engeren Umkreis von Fridolfing vor.
Bei der Entscheidung für einen möglichen Korridor wurde jedoch schnell
klar,
dass nur eine Variante beste Realisierungsmöglichkeiten habe.
Entscheidend für die Auswahl waren dabei vor allem Belange des Naturschutzes,
als auch verkehrstechnische Vorgaben.
Aus diesen Gründen wurde die mittlere Variante ausgewählt.
Sie liege in einem wenig sensiblen Naturlebensraum,
biete mit dem höhengleichen Anschluss an die B20 gute technische Voraussetzungen
und wurde auch auf der österreichischen Seite favorisiert.
Realisiert werden könnte die Brücke als Spannbeton-, als Bogen- oder
als Pylonenbrücke,
wobei vor allem aus finanzieller Hinsicht die Spannbetonbrücke zu bevorzugen
sei.
Mit Kosten von 40 Millionen Mark (nicht Euro) sei sie die günstigste
Variante.
Fördermittel erwarte man von der EU in zweistelliger Millionenhöhe,
aber auch die Gemeinde Fridolfing wolle sich in Millionenhöhe beteiligen,
so dass die Restfinanzierung "überschaubar" sei. In seinem Zeitplan
ging der Planer davon aus,
das mit einer Planfeststellung 2004 gerechnet werden könne,
der Baubeginn allerfrühestens jedoch 2006 erfolgen werde.
Über eine endgültige Trägerschaft,
so der Planer, könne aber auch noch 2002 entschieden werden.
Um das Vorhaben jedoch auf den Weg zu bringen müsse man jetzt schon einen
Träger festlegen.
Hierbei ging Steinmaßl davon aus,
dass die überwiegende Nutzung der neuen Brücke ausschließlich
im Nahbereich erfolgen werden.
Ein
Aspekt, den die SPD-Fraktion anders einschätzte.
Gerade die Bedeutung der Brücke für die Euregio sei wesentlich höher
einzustufen,
so Sepp Konhäuser. "Wenn eine neue Brücke da ist,
wird sie auch intensiver genutzt,
zumal die beiden anderen Brücken aufgrund ihrer infrastrukturellen Einbindung
sowie von ihrer Substanz her ohnehin schon wesentlich schlechter positioniert
sind",
unterstrich der Fraktionssprecher.
Als Beispiel nannte er die Tittmoninger Brücke,
die ohnehin nicht mehr für den Schwerlastverkehr saniert werden würde.
Tachertings Bürgermeister Rudolf Schenkl prognostiziert,
dass gerade der Schwerlastverkehr Richtung Salzburg von den großen Zubringerachsen
B12, B20, B304 die Brücke intensiv nutzen werde.
"Es wird nur eine Frage der Zeit sein,
bis sich der Verkehr seinen Weg zur neuen Brücke bahnt.
Daher sollte man auch gleich ein Augenmerk auf die Zubringerinfrastruktur zur
neuen Brücke haben",
untermauerte der Bügermeister und Kreisrat.
Traunsteins Oberbürgermeister Fritz Stahl gab zudem einer Brücke über
die nur 3000 Autos pro Tag fahren
wie in der Studie prognostiziert wenig Realisierungschancen.
Aber auch er glaubt, wie Waltraud Wiesholer-Niederlöhner,
dass die neue Brücke wesentlich intensiver genutzt werde.
Wenn sie denn intensiver genutzt werde,
so Sepp Konhäuser, dann darf sie aber auch keine Kreisbrücke sein.
Da man dennoch hinter dem Vorhaben einer neuen Brücke für den Raum
Fridolfing steht,
wird die Fraktion für die Brücke stimmen unter der zu protokollierenden
Vorgabe,
dass die endgültige Trägerschaft vom Kreis weg an eine höher
gelegene Ebene
etwa Bezirk oder Freistaat verlagert werden.
Historie
von Johann Schild Bürgermeister von Fridolfing pdf.
Die
strenge Natura-2000-Richtlinie der Europäischen Union (EU) kann die Brücke
verhindern.
Nach einem
dreitägigen Aufenthalt unserer Regionalpolitiker in Brüssel im Dezember
2008
wurde über die Beschränkungen durch die Flora Fauna Habitat Richtlinien
gesprochen.
Sie kamen zu dem aus ihrer Sicht erfreulichem Ergebnis,
das diese Richtlinien nicht unüberwindbar seien.
Gewisse Rahmenbedinungen, sowie "vordringliches öffentliches Interesse",
und die dazu entsprechenden Ausgleichsflächen müssen vorhanden sein.
(Feste Regeln zur Bestimmung welches Interesse überwiegt,
gibt es nicht.
Man muss die konkreten Folgen einer Staatshandlung im Einzelfall bestimmen
und diese zueinander abwägen.
Welches öffentliche Interesse dann überwiegt,
ist anhand einer Wertung bzw. Abschätzung zu bestimmen.
Zu beachten ist,
dass die „Stärke“ eines bestimmten öffentlichen Interesses
zeitlich und örtlich wandelbar ist.)
Herrmann Hinterstoisser vom Salzburger
Naturschutzreferat dämpft
die Erwartungen an eine Pilgerreise nach Brüssel:
„Quer durch das Schutzgebiet kann
ich mir das nicht vorstellen,
weil hier die Eingriffe so massiv wären,
dass hier eine Sperrwirkung durch eine solche Straßenverbindung gegeben
wäre.”
Wo soll
denn eine Ausgleichsfläche für die zerstörte Auenlandschaft her
kommen...???
Wir haben nur die eine Erde.
Viel wird über Klima und Biodiversität geredet,
wenn es um nützliches Handeln geht sind viele schöne Politikerreden
wieder vergessen.
Viel Geld an Strafzahlungen wurde Deutschland durch die Ausweisung des FFH Gebietes
erspart,
die Politik wird wieder ein Stück unglaubwürdiger wenn sich Naturschutzprogramme
immer wieder relativ leicht umgehen lassen.
Art. 6 der FFH-Richtlinie besagt dazu,
dass bei Vorhaben in FFH-Gebieten eine FFH-Verträglichkeitsprüfung
auch eine spezielle Artenschutzrechtliche Prüfung durchgeführt werden
muss
(das weiß auch Landrat Steinmaßl)
und hat für die Fridolfinger Brücke 2007 entsprechenden Untersuchungen
beauftragt.
Aufgrund der besonders hohen Wertigkeit
der Salzachauen
im Tittmoninger Becken es nicht ausreicht,
Ausgleichsflächen herzurichten,
denn die Haupt beeinträchtigung besteht in der Trenn wirkung,
da das FFH-Gebiet durch die Brücke zerteilt wird;
und diese kann man nicht ausgleichen.
An Landes und Landkreisgrenzen muss über Großprojekte
gemeinsam
"Öffentlich" und Landkreisübergreifend diskutiert werden,
(BGL & TS)
Für den überregionalen Schwerverkehr
ist noch eine weitere Brücke geplant.
(Triebenbach Überregionalverkehr, Fridolfing Regionalverkehr)
Dem entstandenen "Druck der Strasse" bzw.
(Strassenbauamt Traunstein, regionale Wirtschaft)
darf nicht Gewissenlos gegenüber kommenden Generationen nachgegeben werden.
Fortschritt ist nicht mehr nur grenzenloses Wirtschaftswachstum,
beginnen wir endlich die Suche andere Wege zu finden
und trauen wir uns diese zu gehen.
Neue Arbeitsplätze und Steuereinnahmen müssen,
können auch Umweltverträglich entstehen.
Das ist die Herausforderung für eine lebenswerte Zukunft
mit weniger Ressourcen Verbrauch, nach dem MIPS Prinzip,
Material Input Pro Systemeinheit.
2012 werden wir bestimmt nicht auf dieser
Brücke gehen,
weil uns die Schulden jetzt schon bis zum Halse stehen.
In einer Zeit,
in der die Schäden des Wachstums seinen Nutzen längst übersteigt
ist jede weitere produktion und Konsumsteigerung nicht mehr Verantwortbar.
Die befürchtete Verdoppelung des LKW Verkehrs bei einem weiter so,
können wir mit einer zusätzlichen Brücke auch nicht bewältigen.
Salzachbrücke aus der österreichischen Presse...!!!
Oft verknüpft mit dem Gitzentunnel wird das Projekt einer
Salzachbrücke
zwischen Salzburg und Oberndorf.
Die Gemeindevertretung hat sich einstimmig gegen die Variante 1 ausgesprochen,
die eine Querung im Bereich Muntigl/Überfuhr vorsieht.
Die von den Gemeinden Bergheim bis Oberndorf favorisierte Variante bei Weithwörth
ist aus naturschutzrechtlichen Gründen derzeit nicht durchführbar.
Auch
die von der Gemeinde Bergheim akzeptierte Variante an der Gemeindegrenze zu
Anthering
ist wegen dem Naturschutz nicht umsetzbar.
Auf bayrischer Seite stoßen ebenfalls alle diese Varianten auf großen
Widerstand.
Auf Grund dieser Situation ist die Verwirklichung einer Salzachbrücke in
weite Ferne gerückt.
Machbarkeitsstudie
Salzachbrücke
Nördlicher Flachgau braucht eine der vier möglichen Trassenvarianten
Erste Ergebnisse einer langjährigen Forderung der Wirtschaft
„Die Errichtung einer leistungsfähigen Salzachquerung
zwischen der Autobahnbrücke in Salzburg und der Brücke bei Simbach/Inn“
nehmen Gestalt an.
Vier Trassenkorridore kamen nach Abschluss einer Voruntersuchung
zur Umwelt verträglichkeit in Frage.
Aufgrund
einer durch die Bürogemeinschaft Inros Lackner aus München
und Dietmar Kramer aus Salzburg durchgeführten Verkehrsanalyse
wurden vier Trassenvarianten für die Region zwischen Laufen/Oberndorf
und Salzburg/Freilassing erarbeitet,
um eine neue Salzach querende Straßenverbindung
zwischen der B 20 auf bayerischer
und der B 156 auf Salzburger Seite zu realisieren.
Drei der möglichen Varianten befinden sich im Süden,
eine eher im Norden des Untersuchungsgebietes.
Eine
Verkehrszählung aus dem Jahr 2005 zeigt
eine tägliche Streckenbelastung von 14.000 Fahrzeugen
auf Salzburger und rund 10.000 Fahrzeuge auf der bayerischen Seite.
Nach Schätzungen der Verkehrsexperten
würde sich die Verkehrswirksamkeit der künftigen Brücke
zwischen 7.000 und 10.000 Fahrten pro Tag bewegen.
Investitionen in Verkehrsinfrastruktur sind dringend notwendig.
„Eine
für den Wirtschaftsverkehr geeignete Grenzbrücke im nördlichen
Flachgau
würde nicht nur den Zentralraum entlasten,
im Sinne des Umweltschutzes Umwegkilometer und Emissionen einsparen
sondern auch den Standort Flachgau zusätzlich attraktivieren.
Die nördlichste
Trassenvariante 4, im Bereich Triebenbach (D),
weist die geringste Durchschneidung von Fauna-Flora-Habitat-Gebieten auf“,
so KommR Pögl, Obmann der Bezirksstelle Flachgau.
Diese überregionale Salzachquerung darf nicht in Konkurrenz
zum regionalen Brückenprojekt
in Fridolfing/St. Pantaleon stehen.
Ein Baubeginn für den Autobahnknoten
Hagenau im Jahr 2008,
wie geplant,
wird von Fachleuten und auch vom Bergheimer Bürgermeister
Josef Moßhammer (ÖVP) als zu optimistisch bezeichnet.
Die Grundablösen und die vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung
seien noch ausständig.
Frühestens 2009 sei damit zu rechnen.
Die von den Gemeinden Bergheim bis Oberndorf favorisierte Variante
bei Weithwörth
ist aus naturschutzrechtlichen Gründen derzeit nicht durchführbar.
Auch
die von der Gemeinde Bergheim akzeptierte Variante an der Gemeindegrenze zu
Anthering
ist wegen dem Naturschutz nicht umsetzbar. (google at.)
Auf bayrischer Seite stoßen ebenfalls alle diese Varianten
auf großen Widerstand.
Salzburgs bayerische Nachbarstadt Freilassing
wehrt sich gegen eine geplante Brücke über die Salzach.
Laut dem Räumlichen Entwicklungskonzept der Landeshauptstadt soll diese
Brücke
nämlich auf Freilassinger Gebiet enden.
Freilassings Bürgermeister geht von einer Verlagerung
des Verkehrs aus.
Die geplante Brücke sollte im Freilassinger Gebiet
an die dortige Bundesstraße 20 angebunden werden.
Dagegen hat der Freilassinger Stadtrat jedoch Einspruch erhoben.
"Wir gehen davon aus,
dass dann der Verkehr von Salzburger Gebiet auf Freilassinger Gebiet verlagert
wird
und das ist natürlich abzulehen.
Man kann
nicht immer nur Dinge anderen zuschieben,
das wäre sicher nicht die verwendliche nachbarschaftliche Gegebenheit",
schildert der Freilassinger Bürgermeister Josef Flatscher die Befürchtungen
der Bayern.
Auf
Grund dieser Situation ist die Verwirklichung einer Salzachbrücke
in "weite Ferne" gerückt.
Falls die EU Bürokraten nicht gegenüber Regionalpolitikern einknicken.
Naturschutz
und Landschaftspflege im Straßenbau in Bayern:
Diesem Ziel
tragen die umweltbezogenen,
landschaftplanerischen Fachbeiträge Umweltverträglichkeitsstudie,
landschaftspflegerischer Begleitplan und FFH-Verträglichkeitsprüfung
im Rahmen der Straßenplanung,
die Umweltbaubegleitung während des Baus und die Pflege der Ausgleichs
und Ersatzmaßnahmen sowie der Straßengrünflächen Rechnung.
Eine wirksame Umweltvorsorge ist ein
wichtiges Ziel im Straßenbau.
Daher werden bei allen Neu- und Ausbaumaßnahmen sowie bei der Erhaltung
und dem Betrieb der Straßen die Ziele und Grundsätze des Naturschutzes
und der Landschaftspflege, der Schutz,
die Pflege und die Entwicklung von Natur und Landschaft
sowie der Schutz und die Pflege wildlebender Tiere
und Pflanzen umfassend berücksichtigt.
Insbesondere sollen die Auswirkungen der Straße auf Natur
und Landschaft so gering wie möglich gehalten werden.
Oberste Baubehörde im Bayrischen Staatsministerium des
Inneren.
„Regionale
Politiker müssen sich gemeinsam und konsequent
für den Ausbau der Bahnstrecke München - Mühldorf - Freilassing
stark machen“
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Planungsauftrag für neue Salzachbrücke im Rupertiwinkel
erhalten...!!!
Planungsauftrag
für neue Salzachbrücke im Rupertiwinkel erhalten 09.02.2009
Die Planungsgemeinschaft Haumann & Fuchs und Hochreither Vorndran
hat den Planungsauftrag für die neue Salzachbrücke im nördlichen
Rupertiwinkel erhalten.
Die Grenzbrücke, deren Anteil auf deutscher Seite vom Landkreis Traunstein
als Bauherr beauftragt wurde,
gilt als sehr wichtige Verkehrsverbindung zwischen dem Chiemgau / Rupertiwinkel
und Oberösterreich,
die gleichzeitig die Salzachübergänge Laufen und Freilassing entlasten
soll.