"Ubi
caritas et amor ibi deus est"
Wo Güte ist
und Liebe, da ist Gott.
Jesus
Christus ist bestimmt die wichtigste Gestalt,
die je in der Geschichte der Menschheit erschienen ist.
"Wenn
das wahr ist was wir Glauben,
dann lässt Jesus uns nicht Fallen"
Lena und David gehören zu einer Gruppe des
"Jugendpastoralem Zentrums Tabor" in Hamburg.
Gemeinsam mit Tausend Jugendlichen aus aller Welt.
Meditieren sie in Frankreich (Taize in Burgund).
David
und Lena Meyer-Landrut erleben 2008 ein kleines Wunder auf Zeit.
Lena, "total begeister",
sucht nach einem Begriff:
Es ist kein Gefühl, das es schon gibt.
Es ist das Taize-Gefühl - total viel Glück.
„Christus
steht nicht hinter uns als unsere Vergangenheit,
sondern vor uns als unsere Hoffnung.”
Friedrich
von Bodelschwingh (1831-1910)
dt. Geistlicher, der am 06.03.1831.
Gott
ist der Gott der Liebe,
der in der Ohnmacht mächtig sein kann,
der am Ende einen Neuanfang schenkt,
der im Unfrieden Frieden stiftet,
der liebt statt zu hasst.
Diesen Gott hat
man nicht wie eine Marionette,
mit der man willkürlich spielen kann.
Gott ist eine schöpferische Realität in der Realität,
eine Beziehung, die bedingungslos ist und befreiend wirkt.
mit diesem Gott kann der Vertrauende persönlich sprechen.
Dr.
Burkard Budde
Einerlei
wie wir Jesus Christus heute betrachten,
die Tatsache bleibt bestehen,
daß Jesu Leben und Tod sowie die Lehren,
die ihm zugeschrieben werden,
den Lauf der menschlichen Geschichte mehr beeinflußt haben
als die irgendeines anderen Menschen, der je gelebt hat.
Die
Bergpredigt ist eine nahezu vollkommene Zusammenfassung
der Religion, die Jesus Christus lehrte.
Um
von den einzelnen Abschnitte der Bergpredigt
nicht überfordert zu werden sollte man sich
intensiver damit beschäftigen.
Bücher mit einer allgemeinverständlichen
Textauslegung
sind dabei sehr hilfreich und faszinierend zugleich.
Kennzeichnend
für die Bergpredigt sind
die Verheißungen der Seligpreisungen,
die ins Gebot der unbedingten Nächstenliebe münden.
Wenn
man diese Worte ernst nimmt, sollte man nichts fordern,
was man nicht bereit ist selbst zu geben.
Wie
kann ich mein Leben ändern,
um friedvoll, ausgeglichen und dynamisch zu sein?
Einfache Lebensregeln wie
"Was
du von deinem Nächsten erwartest,
das tue du zuerst"
wer sie umsetzt,
erfährt ihre revolutionäre positive Wirkung in seinem Leben.
Mir ist es egal was Historiker über
die Bergpredigt sagen,
ob sie vor vielen Menschen oder nur wenigen Menschen,
ob wirklich auf einem Berg oder nicht,
oder
ob sie nur eine Textsammlung ist.
Die Predigt ist es wert, dass wir sie genauer kennen lernen.
Rede Jesu
im Matthäusevangelium Bergpredigt (Kap. 5-7)
Als
Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg.
Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.
Dann begann er zu reden und lehrte sie.
Die
Seligpreisungen:
Er sagte:
Selig,
die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig
die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig,
die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
Selig,
die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit;
denn sie werden satt werden.
Selig
die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig,
die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
Selig,
die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig,
die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden;
denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr,
wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt
und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.
Freut
euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.
Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.
Vom Salz der Erde und vom Licht der Welt:
Ihr
seid das Salz der Erde.
Wenn das Salz seinen Geschmack verliert,
womit kann man es wieder salzig machen?
Es taugt zu nichts mehr;
es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.
Ihr
seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt,
kann nicht verborgen bleiben.
Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß
darüber,
sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus.
So soll euer Licht vor den Menschen leuchten,
damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Vom Gesetz und von den Propheten:
Denkt
nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben.
Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen , das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen,
wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen,
bevor nicht alles geschehen ist.
Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt
und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste
sein.
Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im
Himmelreich.
Darum sage ich euch:
Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der
Schriftgelehrten
und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
Vom Töten und von der Versöhnung:
Ihr
habt gehört, daß zu den Alten gesagt worden ist:
Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, der soll dem
Gericht verfallen sein.
Ich aber sage euch:
Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen
sein;
und wer zu seinem Bruder sagt:
Du Dummkopf!,
soll dem Spruch des hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt:
Du (gottloser) Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.
Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt,
daß dein Bruder etwas gegen dich hat,
so laß deine Gabe dort vor dem Altar liegen;
geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder,
dann komm und opfere deine Gabe.
Schließ
ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner,
solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist.
Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen, und der Richter
wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und du wirst ins Gefängnis
geworfen.
Amen, das sage ich dir:
Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt
hast.
Vom Ehebruch:
Ihr
habt gehört, daß gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe
brechen.
Ich aber sage euch :
Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht,
hat in seinem Herzen schon Ehebruch begangen.
Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt,
dann reiß es aus und wirf es weg!
Denn es ist besser für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht,
als daß dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt,
dann hau sie ab und wirf sie weg!
Denn es ist besser für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht,
als daß dein ganzer Leib in die Hölle kommt.
Von der Ehescheidung:
Ferner
ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entläßt,
muß ihr eine Scheidungsurkunde geben.
Ich aber sage euch: Wer seine Frau entläßt,
obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt,
liefert sie dem Ehebruch aus;
und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist,
begeht Ehebruch.
Ihr
habt gehört , daß zu den Alten gesagt worden ist:
Du sollst keinen Meineid schwören, und:
Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast. Ich aber sage euch:
Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes
Thron,
noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel für seine Füße,
noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs.
Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören;
denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen.
Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.
Von der Vergeltung:
Ihr
habt gehört, daß zu den Alten gesagt worden ist:
Auge für Auge und Zahn für Zahn.
Ich aber sage euch:
Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand,
sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt,
dann halt ihm auch die andere hin.
Und wenn dich einer vor Gericht bringen will,
um dir das Hemd wegzunehmen,
dann laß ihm auch den Mantel.
Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen,
dann geh zwei mit ihm.
Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht
ab.
Von der Liebe zu den Feinden:
Ihr
habt gehört, daß gesagt worden ist:
Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
Ich aber sage euch:
Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,
damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet;
denn er läßt seine Sonne aufgehen über Bösen und
Guten,
und er läßt regnen über Gerechte und Ungerechte
. Wenn ihr nämlich nur die liebt,
die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten?
Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder
grüßt,
was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?
Ihr
sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.
Vom Almosen:
Hütet
euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen;
sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten.
Wenn du Almosen gibst, laß es also nicht vor dir herausposaunen,
wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun,
um von den Leuten gelobt zu werden.
Amen, daß sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen,
was deine rechte tut.
Dein Almosen soll verborgen bleiben, und dein Vater,
der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Vom Beten - Das Vaterunser:
Wenn
ihr betet, dann macht es nicht wie die Heuchler.
Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken,
damit sie von den Leuten gesehen werden.
Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür
zu;
dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.
Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Wenn
ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen,
sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen.
Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht,
noch ehe ihr ihn bittet.
So sollt ihr beten:
Unser
Vater im Himmel, deine Name werde geheiligt,dein Reich komme,
dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde.
Gib uns heute das Brot, das wir brauchen.
Und erlaß uns unsere Schulden,
wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen.
Denn
wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt,
dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben.
Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt,
dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
Vom Fasten:
Wenn
ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler.
Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken,
daß sie fasten.
Amen, daß sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht,
damit die Leute nicht merken, daß du fastest, sondern nur dein
Vater,
der auch das Verborgene sieht;
und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Von der falschen und der rechten Sorge:
Sammelt
euch nicht Schätze hier auf der Erde,
wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie
stehlen,
sondern sammelt euch Schätze im Himmel,
wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen
und sie stehlen.
Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
Das
Auge gibt dem Körper Licht.
Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein.
Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster
sein.
Wenn
nun das Licht in dir Finsternis ist,
wie groß muß dann die Finsternis sein!
Niemand
kann zwei Herren dienen;
er wird entweder den einen hassen und den anderen lieben,
oder er wird zu dem einen halten und den anderen verachten.
Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.
Deswegen
sage ich euch:
Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, daß ihr etwas zu essen
habt,
noch um euren Leib und darum, daß ihr etwas anzuziehen habt.
Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung
und der Leib wichtiger als die Kleidung?
Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht,
sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen;
euer himmlischer Vater ernährt sie.
Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?
Wer von euch kann mit all seiner Sorge
sein Leben auch nur eine kleine Zeitspanne verlängern?
Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung?
Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen:
Sie arbeiten nicht und spinnen nicht.
Doch
ich sage euch:
Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von
ihnen.
Wenn
aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet,
das heute auf dem Feld steht und morgen ins Feuer geworfen wird,
wieviel mehr dann euch,
ihr Kleingläubigen! Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht:
Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?
Denn
um all das geht es den Heiden.
Euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles braucht.
Euch
aber muß es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen;
dann wird euch alles andere dazugegeben.
Sorgt
euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst
sorgen.
Jeder
Tag hat genug eigene Plage.
Vom Richten:
Richtet
nicht,damit ihr nicht gerichtet werdet!
Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden,
und nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt,
wird euch zugeteilt werden.
Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders,
aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?
Wie kannst du zu deinem Bruder sagen:
laß mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen!-
und dabei steckt in deinem Auge ein Balken? Du Heuchler!
Zieh
zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen,
den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.
Von der Entweihung des Heiligen:
Gebt
das Heilige nicht den Hunden,
und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor,
denn sie könnten sie mit ihren Füßen zertreten
und sich umwenden und euch zerreißen.
Vom Vertrauen beim Beten:
Bittet,
dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an,
dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt;
wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt,
wenn er um Brot bittet oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet?
Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was
gut ist,
wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten.
Die Goldene Regel:
Alles,
was ihr also von anderen erwartet,
das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
Von den zwei Wegen:
Geht
durch das enge Tor!
Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin
ist breit,
und Viele gehen auf ihm.
Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist
schmal,
und nur Wenige finden ihn.
Von den falschen Propheten:
Hütet
euch vor den falschen Propheten;
sie kommen zu euch wie harmlose Schafe,
in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe:
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
Erntet
man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?
Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor,
ein schlechter Baum aber schlechte.
Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen
und ein schlechter Baum keine guten. Jeder Baum,
der keine guten Früchte hervorbringt,
wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.
Nicht
jeder, der zu mir sagt:
Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur,
wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.
Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr,
sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten,
und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben
und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht?
Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht.
Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!
Vom Haus auf dem Felsen:
Wer
diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann,
der sein Haus auf Fels baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten,
als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten,
da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.
Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt,
ist wie ein unvernünftiger Mann,
der sein Haus auf Sand baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten,
als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten,
da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.
Die Wirkung der Bergpredigt:
Als
Jesus diese Rede beendet hatte,
war die Menge sehr betroffen von seiner Lehre;
denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat,
und nicht wie ihre Schriftgelehrten.
Wir ernten nur die Früchte der Saat, die wir selber
gesät haben.
Das ist was Jesus lehrte.
Benedikt
XVI. gibt sich nach seiner Amtseinführung offen und tolerant.
Der
neue Papst rief zu verstärktem Dialog mit den Moslems
und zur Einheit der Christen auf.
„Ich versichere Ihnen,
dass die Kirche weiterhin Brücken der Freundschaft
zu den Anhängern aller Religionen bauen will,
um das wahre Gute jeder Person und der Gesellschaft als Ganzes zu suchen",
sagte der Papst, Pontifex (pons,„Brücke“, auch „Pfad“
Brückenbauer)
bei einer Audienz mit Vertretern anderer Religionen
und verschiedener christlicher Konfessionen.
Papst Benedikt XVI. hat in Köln
von einem Rhein-Schiff aus die Jugend aufgefordert,
sich auf christliche Werte zu besinnen.
"Reißt Euer Herz weit
auf für Gott, lasst Euch von Christus überraschen"
Das Oberhaupt der katholischen Kirche
appellierte am Donnerstag den 18.08 2005
an den Glauben der hunderttausenden am Ufer versammelten
Weltjugendtags-Pilger.
Die Jugendlichen werden bestärkt oder angespornt
werden,
sich für eine gerechte Welt einzusetzen,
nachdem sie ihre Brüder und Schwestern
aus den armen Teilen der Welt selber kennen gelernt haben.
Es
ist ein klares Zeichen für den Wunsch Ratzingers,
im Verhältnis der Kirche zu anderen Religionen
und anderen christlichen Kirchen weiter zu kommen.
In Tittmoning hat man diese Gedenktafel
an dem Haus der Razinger Familie angebracht,
Joseph Razinger ging in unserer Stadt in den Kindergarten.
Auf
einem Feld in Eitting lautet die Botschaft
"Bayern grüßt Benedikt XVI."
Benedikt blieb seinem eigenen
Stil auf sympathische Weise treu.
In seiner ganz eigenen Art vermag es der intellektuelle Papst,
auf die Menschen zuzugehen als menschenscheuer Menschenfischer
und ohne den aussichtslosen Versuch zu starten,
seinen Vorgänger, den Charismatiker Karol Wojtyla, zu imitieren.
Seinen
typischen bayrischen Wesenszug,
die stille und äußerst beharrliche Liebe
zu unserem Vaterland und die Tatsache das wir Bayern die Heimat
nicht gerne verlassen macht in zu einem sehr sympatischen Menschen
Joseph, Alois Razinger,
nicht nur die gläubige katholische Bevölkerung
feierte den Papst als ihren Benedetto.
Nach den Tagen des Besuches in
Bayern gibt es für den
Papst Benedikt nun vielleicht die letzte Chance zu beweisen,
dass er mehr ist als ein Übergangspapst.
Die Hoffnung ist schließlich ein zentraler Wert des Christentums.
Benedikt
XVI. warnte die Priester erneut vor „leerem Aktivismus“.
Die Wirkkraft des pastoralen Handelns hänge „letztlich vom
Gebet ab“.
Diese Zeit der unmittelbaren Begegnung mit Gott sei
„das Atemholen der Seele“.
Politik, die umstrittenen Papst
Worte?
Die
Äußerungen des Papstes über den Islam sorgen für
massive Kritik.
Im Folgenden Auszüge des umstrittenen Vortrags
an der Regensburger Universität.
„Dass es auch solch radikaler
Skepsis gegenüber notwendig
und vernünftig bleibt,
mit der Vernunft nach Gott zu fragen und es im Zusammenhang
der Überlieferung des christlichen Glaubens zu tun,
war im Ganzen der Universität unbestritten.
All dies ist mir wieder in den Sinn gekommen,
als ich kürzlich den von Professor Theodore Khoury (Münster)
herausgegebenen Teil des Dialogs las,
den der gelehrte byzantinische Kaiser Manuel II.
Palaeologos wohl 1391 im Winterlager zu Ankara
mit einem gebildeten Perser
über Christentum und Islam und beider Wahrheit führte.
„Gott hat kein Gefallen
am Blut“
Der
Kaiser begründet dann eingehend,
warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist.
Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele.
´Gott hat kein Gefallen am Blut, und nicht vernunftgemäß
zu handeln,
ist dem Wesen Gottes zuwider.
Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers.
Wer also jemanden zum Glauben führen will,
braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken,
nicht aber Gewalt und Drohung...
Um eine vernünftige Seele zu überzeugen,
braucht man nicht seinen Arm,
nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel,
durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann´.
Benedikt
XVI. in den Medien Januar
2009-2010
Der
(Un) Fehlbare
War
die Entscheidung des Papstes zur Rehabilitation
Williamsons "kein Versehen",
sondern Teil einer "wohlüberlegten Strategie".
"Dies
war kein Unfall aufgrund mangelnder Kommunikation".
Der Hamburger Erzbischof Werner
Thissen nannte die Rücknahme
der Exkommunikation Williamsons im "Hamburger Abendblatt"
"eine schlechte Entscheidung".
Kritiker
vermuten,
Joseph Alois Ratzinger wolle seine Kirche
auf einen streng konservativen Kurs einschwören.
Bei aller Liebe und Treue zum Papst warten viele Gläubige
in weiten Teilen der Welt auf klärende Worte.
Kritik
und Unverständnis selbst von Kardinälen und Bischöfen.
Papst Benedik äußert sich sehr spät zu seiner umstrittenen
Entscheidung,
vier Bischöfe zu rehabilitieren.
Hier offenbaren
sich uns schwarze Löcher
der Ahnungslosigkeit zur Liturgie
durch einen vernachlässigten Religionsunterricht
nicht nur in den letzten Jahre.
Die Liturgie umfasst das gesamte gottesdienstliche
Geschehen:
Gebet, Lesung und Verkündigung, Gesang, Gestik,
Bewegung und Gewänder, liturgische Geräte,
Symbole und Symbolhandlungen,
die Spendung von Sakramenten und Sakramentalien.
Der Papst ist laut katholischer
Lehre immer dann vor einem Irrtum bewahrt,
wenn er "ex cathedra" über Fragen des Glaubens und der
Sitten urteilt.
"Ex cathedra" heißt,
dass er diese Vollmacht als oberster Lehrer der Kirche
ausdrücklich in Anspruch nimmt und letztgültig
und abschließend entscheiden will.
In
solchen Fällen so die Lehre der Kirche
wird der Papst vom Heiligen Geist
in wenigen genau definierten Fällen unfehlbar geleitet.
Darüber kann man auch "un"gläubig den Kopf schütteln.
"Die Frage bleibt,
warum eine solch tiefgreifende Entscheidung
der Öffentlichkeit nicht vorher nähergebracht wurde."
Ein Einwand, den viele Gläubige nicht nur in Deutschland teilen.
Personalentscheidungen
wie die Rücknahme der Exkommunikation
der erzkonservativen Bischöfe zählen nicht dazu.
Die Lehre von der Unfehlbarkeit des Papstes ist sehr umstritten.
Außerhalb der katholischen Kirche wird sie nicht anerkannt.
Papst
Benedikt ist kein Antisemit.
Die Aussöhnung mit den Juden steht auf seiner Agenda
wie auf der seines Vorgängers.
In Auschwitz hat er sich nachdrücklich dazu bekannt.
Den alten "Benedetto" gibt es in den Medien nun nicht mehr:
"Das
Amt verwandelt die Person"
Mit dem Piusbrüder-Debakel
hat Papst Benedikt
seinen Status als kurzfristigen Medienstar endgültig ruiniert.
Auch der Papst ist nur ein Mensch, der sich irren kann.
Egal ob er falsch beraten wurde oder wirklich
von den Umtrieben Williamsons keine Ahnung hatte.
Das Ziel der weltumspannenden katholischen Einheit wird
so jedenfalls schwieriger zu erreichen sein.
Seine heimliche Zuneigung zu der Pius Brüderschaft
wurde deutlich,
zugerne würde er sie zurückführen zu seiner Kirche.
Shoah
„Unheil“, „Zerstörung“, „große
Katastrophe“.
Holocaust
(„vollständig Verbranntes“)
Die Befreiung
von Auschwitz
Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz
am 27. Januar 1945 wurde 1996
auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog
offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
Benedikt XVI. hat die Leugnung
des Holocaust als untragbar
und inakzeptabel bezeichnet, leider kam auch diese Antwort
nach erst drei Wochen sehr spät von dem Papst.
In
einem Interview antwortet Bischof Williamson
ich habe mich auf den sogenannten "Leuchter-Report" bezogen.
Das kanadische Gericht stufte
das Gutachten Leuchters
samt seinen Zeugenaussagen vollständig als unglaubwürdig ein.
Die
ungeheuerlichen und unbegreiflichen Taten
des Holocaust kann kein informierter,
vernünftig denkender Mensch läugnen, zu der Meinung
komme ich nach meinem persönlichen Informationstand.
Gottes
oftmals scheinheiliges Bodenpersonal bleibt ein Rätsel.
Die katholische Kirchen nicht nur in Deutschland
wird 2010 von einem Skandal
über Misshandlungs und Missbrauchsfälle in ihren Kinder
und Jugendeinrichtungen erschüttert,
die meist über Jahrzehnte verschwiegen worden waren.
Über die vielen unehelichen Kinder der Priester,
die von ihren Vätern verleugnet werden müssen
wird in dem aktuellen Skandal nicht oder noch nicht geredet.
Der
Wiener Erzbischof Schönborn hat vor Ostern 2010
in einer Bußpredigt ein Schuldbekenntnis abgelegt.
"Wir bekennen, den Namen Gottes,
der liebe heißt, verraten zu haben."
Das war, endlich das Eingeständnis,
das alle Welt eigentlich vom Papst Benedikt erhofft hatte.
Doch der Papst schweigt beharrlich.
Der Institution Kirche stehen harte Zeiten bevor.
Zum Ende
des Kirchenjahres im Juni 2010 kam dann
die lange erwatete Entschuldigung
des Papstes für die Kirche doch noch.
"Wir bitten gott und die
betroffenen Menschen
inständig um Vergebung und versprechen zugleich,
dass wir alles tun wollen,
um solchen Missbrauch nicht wieder vorkommen zu lassen"
Jeder
Christ ist dennoch dazu berufen,
an seinem Platz und mit seinen Möglichkeiten
„Sauerteig in der Welt zu sein“.
Aus christlicher Überzeugung redende und handelnde Menschen
prägen Kirche, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft;
um das geht es.
"Amen"
So sei es...
Bischöfe
ermuntern uns 2010 auch für Papst Benedikt den XVI
Joseph Razinger zu Beten.
Prunksucht, Diebstahl, schwarze Kassen:
Nach dem Missbrauchsskandal erschüttern 2010
auch Finanzaffären die katholische Kirche.
Während an der Basis gespart werden muss,
gönnen sich manche Bischöfe Luxus, Saus und Braus
Trotz
alle dem bin ich recht froh,
dass es diese Kirche mit allen ihren Fehlern und Mängel als letzte,
moralische (durch die zehn Gebote) unabhängige Instanz noch gibt.
Mir gefällt der "zwar unregelmäßige" Kirchgang
in meinem Dorf.